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Umgang mit den türkeibezogenen Konfliktfeldern in der Schule

Kontaktdaten

KIgA e. V. / Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e. V.
Oranienstraße 34
10999 Berlin
Tel: 030 23588230
mail(at)kiga-berlin.org


Themenfeld

Konfliktbearbeitung


Projektziele

Die Kritik an politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen in der Türkei mündet mitunter in einem undifferenzierten „Türkei-Bashing“, dessen Motiv ein Unbehagen oder gar eine Feindschaft gegenüber Muslimen innen und Muslimen im Allgemeinen und Türken-innen und Türken im Besonderen sein könnte. Dies bekommen auch Schüler-innen und Schüler in Deutschland mit. Auch für sie ist das Thema Türkei und islamfeindliche Diskurse präsent und wahrnehmbar. Ziel der Arbeit des Modellprojektes ist es, zentrale Konflikte und Kontroversen – in politischen, medialen und lebensweltlichen Diskurszusammenhängen – zum pädagogischen Gegenstand zu machen.


Handlungskonzept

Diese Perspektiven sind Ausgangslage und Arbeitsgegenstände einer politischen Bildung zum Thema. Im Rahmen des Modellprojektes sollen zunächst zentrale Kontroversen, Widersprüche und Konflikte im Kontext der Deutungen und Beurteilungen der politischen Situation in der Türkei einerseits und des Türkeidiskurses in Deutschland andererseits identifiziert werden.

Die Maßnahmen im Jahr 2017 widmeten und widmen sich der Feldanalyse. In dieser geht es um die Identifizierung zentraler Deutungsmuster und darin enthaltener Konfliktlinien. Es werden Interviews vorbereitet und mit Schülerinnen und Schülern sowie Akteurinnen und Akteuren aus der Fachöffentlichkeit geführt. Die Feldanalyse wird von Experteninnen und Experten durchgeführt.

Aufbauend darauf werden ab 2018 pädagogische Konzepte und Interventionsstrategien für Lehrende entwickelt und erprobt.