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Starke Nachbar_innen - Qualifizierung, Strukturaufbau und Begleitung für ein konfliktfähiges Zusammenleben

Kontaktdaten

EIRENE Internationaler christlicher Friedensdienst e. V.
Engerser Str. 81
56564 Neuwied
Tel: 02631 837977
dietz(at)eirene.org

https://eirene.org/projekte/starke-nachbarinnen


Themenfeld

Konfliktbearbeitung


Projektziele

Angst vor Gewalt ist eines der bestimmenden Gefühle, das sowohl Geflüchtete als auch Ortsansässige immer wieder äußern. Es mangelt an Strukturen und Erfahrungen, Konflikte konstruktiv und gemeinsamen zu bearbeiten.
Ziel des Modellprojektes ist, dass „Starke Nachbarinnen und Nachbarn“ Konflikte in Unterkünften für Geflüchtete und in ihrem Umfeld gewaltfrei bearbeiten. So sollen sie ein friedliches und demokratisches Zusammenleben und den sozialen Zusammenhalt im heterogenen Kontext fördern.

Im Modellprojekt wird erkundet, welche Bedarfe an Qualifizierung in Konfliktbearbeitung, an Empowerment und an rassismuskritischer Sensibilisierung bei den verschiedenen Mitwirkenden vorhanden sind und welche Erfahrungen mit der Vermittlung an die Zielgruppen gemacht werden. Es wird erprobt, welche Ansprechstrukturen zum Einsatz kommen und welche Supervisionsangebote wirksam werden. Die Erfolgsfaktoren nachhaltiger Strukturen der Selbstorganisation und institutioneller Vernetzung sollen dabei herausgearbeitet werden.

Der fachliche Austausch zwischen Trägerorganisationen der sozialen Arbeit und der zivilen Konfliktbearbeitung und Krisenprävention in Deutschland wird durch Kooperationen und Fachtagungen gestärkt. Erkenntnisse in den Bereichen rassismuskritischer Pädagogik und Methoden der interkulturellen Konfliktbearbeitung werden untereinander ausgetauscht.

Ziel ist, stärker mit Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten zu kooperieren und sie als Akteurinnen und Akteure im Umfeld der Unterkünfte einzubeziehen. Dabei sollen die bestehenden Kontakte aus Initiativen zum interreligiösen Dialog genutzt werden.

Innovativ ist dieses Projekt, weil das friedliche Zusammenleben gerade dort gefördert wird, wo es durch Konflikte und Gewalt bedroht ist. Die Betroffenen selbst erleben sich als verantwortlich Gestaltende und als Teilhabende an einem demokratischen Gemeinwesen. Dies ist insbesondere für diejenigen neu, die bisher als Fremde oder Benachteiligte kaum Zugang zu Mechanismen der Konfliktbearbeitung in Deutschland (gefunden) haben. Die Festlegung des Projektes auf Friedenslogik statt Sicherheitslogik soll Innovationskraft auch im gesellschaftlichen Diskurs entfalten. Die Haltung der Gewaltfreiheit wird auf allen Seiten gefördert.


Handlungskonzept

Angst vor Gewalt ist eines der bestimmenden Gefühle, das sowohl Geflüchtete als auch Ortsansässige immer wieder äußern. Es mangelt an Strukturen und Erfahrungen, Konflikte konstruktiv und gemeinsamen zu bearbeiten.

Ziel des Modellprojektes ist, dass „Starke Nachbarinnen und Nachbarn“ Konflikte in Unterkünften für Geflüchtete und in ihrem Umfeld gewaltfrei bearbeiten. So sollen sie ein friedliches und demokratisches Zusammenleben und den sozialen Zusammenhalt im heterogenen Kontext fördern.

Im Modellprojekt wird erkundet, welche Bedarfe an Qualifizierung in Konfliktbearbeitung, an Empowerment und an rassismuskritischer Sensibilisierung bei den verschiedenen Mitwirkenden vorhanden sind und welche Erfahrungen mit der Vermittlung an die Zielgruppen gemacht werden. Es wird erprobt, welche Ansprechstrukturen zum Einsatz kommen und welche Supervisionsangebote wirksam werden. Die Erfolgsfaktoren nachhaltiger Strukturen der Selbstorganisation und institutioneller Vernetzung sollen dabei herausgearbeitet werden.

Der fachliche Austausch zwischen Trägerorganisationen der sozialen Arbeit und der zivilen Konfliktbearbeitung und Krisenprävention in Deutschland wird durch Kooperationen und Fachtagungen gestärkt. Erkenntnisse in den Bereichen rassismuskritischer Pädagogik und Methoden der interkulturellen Konfliktbearbeitung werden untereinander ausgetauscht.

Ziel ist, stärker mit Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten zu kooperieren und sie als Akteurinnen und Akteure im Umfeld der Unterkünfte einzubeziehen. Dabei sollen die bestehenden Kontakte aus Initiativen zum interreligiösen Dialog genutzt werden.

Innovativ ist dieses Projekt, weil das friedliche Zusammenleben gerade dort gefördert wird, wo es durch Konflikte und Gewalt bedroht ist. Die Betroffenen selbst erleben sich als verantwortlich Gestaltende und als Teilhabende an einem demokratischen Gemeinwesen. Dies ist insbesondere für diejenigen neu, die bisher als Fremde oder Benachteiligte kaum Zugang zu Mechanismen der Konfliktbearbeitung in Deutschland (gefunden) haben. Die Festlegung des Projektes auf Friedenslogik statt Sicherheitslogik soll Innovationskraft auch im gesellschaftlichen Diskurs entfalten. Die Haltung der Gewaltfreiheit wird auf allen Seiten gefördert.