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Interkulturelle Öffnung als Cultural Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe

Kontaktdaten

Outlaw gemeinnützige Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe mbH
Johann-Krane-Weg 18
48149 Münster
Tel: 02571 953910
ines.herrmann(at)outlaw-ggmbh.de
http://www.outlaw-ggmbh.de/interkulturelle-oeffnung/


Themenfeld

Vielfalt leben – Organisationen gestalten


Projektziele

Ziel der Arbeit des Modellprojektes ist die interkulturelle Kompetenzbildung pädagogischer Fachkräfte zum Umgang mit der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen mit zwei oder mehr kulturellen Hintergründen. Angestrebt ist eine interkulturelle Öffnung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren kontinuierliche Implementierung sowie Verstetigung in allen Unternehmensstrukturen. Bei der modellhaften Projektumsetzung werden folgende Ergebnisse angestrebt:

  • Mindestens 15 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektträgers.
  • Mindestens 20 professionelle interkulturelle Gruppencoachings haben bundesweit stattgefunden.
  • Die für das Projekt relevanten Seiten der Website der Outlaw gGmbH sind in Zusammenarbeit mit Übersetzerinnen und Übersetzern ins Englische übertragen.
  • Ein angemessenes Qualitätsmanagement zur Messung der betriebsinternen Interkulturellen Öffnung ist entwickelt und implementiert.
  • Die Einstellungsquote ausländischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist auf 10 Prozent gestiegen.
    Die Quote der in der Organisation insgesamt beschäftigten Fachkräfte mit Migrationshintergrund ist auf 7,5 Prozent gestiegen.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund wurden akquiriert, werden im Betrieb beschäftigt und eventuell entsprechend qualifiziert.

Handlungskonzept

Eine bundesweite Bedarfserhebung wird als Vollerhebung durchgeführt, durch die ermittelt wird, zu welchen Themen und Schwerpunkten (und deren Relevanz) Fortbildungsbedarfe bestehen. Zu Beginn des Jahres 2018 findet ein Kick-off-Meeting mit den Führungskräften sowie Geschäftsführern statt, um eine begründete Gewichtung vorzunehmen, Maßnahmen zu konkretisieren, Zuständigkeiten zu beschreiben und Prioritäten zu setzen.

Im 1. Quartal 2018 werden die internen Rahmenbedingungen und Bedarfe analysiert, die wiederum den Raum zur Gestaltung der internen interkulturellen Fortbildungen sowie weiteren in diesem Rahmen durchzuführenden Maßnahmen öffnen.

Im Anschluss an die Bedarfsermittlung wird die interne interkulturelle Personalentwicklung in zwei Formen – Fortbildungen und Coaching/Beratungen – entwickelt und implementiert. Die Durchführung dieser Maßnahmen erfolgt in Zusammenarbeit mit selbstständigen Referentinnen und Referenten sowie Kulturvermittlerinnen und -vermittlern, externen Bildungsträgern und anderen Organisationen/Vereinen.

Analog werden Maßnahmen zur Akquise ausländischer Fachkräfte – Pädagoginnen und Pädagogen sowie und Sprachvermittlerinnen und -vermittler – sowie Konzepte zur deren Einarbeitung und Einbindung in die Arbeitsfelder entwickelt und umgesetzt. Die dezentrale Erweiterung des Kompetenz-Pools – bestehend aus Sprach- und Kulturvermittlerinnen und -vermittlern – ist eine weitere Maßnahme, die ebenso im Anschluss der internen Bedarfsermittlung auszuführen ist.

Die nachhaltige interkulturelle Öffnung ist auf der Basis eines internen Qualitätsmanagements abzusichern. Das entsprechende Qualitätsmanagement-System soll nicht nur die interkulturellen Fortbildungen und das Coaching/die Beratung, sondern auf der Basis der eingeführten Maßnahmen auch entsprechende Veränderungen messen. Die Qualitätsentwicklung wird durch eine interne Abteilung für Qualitätsmanagement übernommen.