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Gemeinsam im DRK - Vielfalt leben

Kontaktdaten

DRK-Kreisverband Bitburg-Prüm e. V.
Referat Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit dem Referat Flüchtlingssozialarbeit
Rot-Kreuz-Str. 1-3
54634 Bitburg
Tel: 06561 602019
irmgard.mminele(at)drk-bitburg.de


Themenfeld

Vielfalt leben – Organisationen gestalten


Projektziele

Ziel des Modellprojektes „Gemeinsam im DRK – Vielfalt leben“ ist die interkulturelle Öffnung des DRK-Kreisverbandes Bitburg-Prüm e. V. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist der flächenmäßig größte Landkreis in Rheinland-Pfalz, zugleich aber auch der am dünnsten besiedelte.

Die Auseinandersetzung mit Vorurteilsstrukturen, Diskriminierung sowie die Abbildung von Vielfalt in den eigenen Strukturen sind in diesem Zusammenhang eine besondere Herausforderung. Dieser Herausforderung stellt sich der DRK-Kreisverband bereits durch zahlreiche Projekte der Referate „Kinder, Jugend und Familie“ sowie „Migration – Integration – Flucht“.

Der Verband will aber darüber hinaus als gutes Beispiel vorangehen, indem er das vorlebt, was durch die Projekte der beiden Referate in die Bevölkerung hinausgetragen wird. Ziel ist es, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreisverbandes mit Hilfe von Schulungen ein neues Bewusstsein für die eigene Haltung zu schaffen. Zugangsbarrieren für Migrantinnen und Migranten sollen so abgeschafft werden, um Zugewanderte in alle Bereiche des Roten Kreuzes einzubeziehen. Das Schulungskonzept, das im Rahmen des Projektes erarbeitet wird, soll auf andere Träger der Kinder- und Jugendhilfe übertragbar sein.


Handlungskonzept

Zu Beginn des Projektes erfolgt eine Bestandsaufnahme, um Erkenntnisse im Hinblick auf Barrieren und Bedarfe hinsichtlich einer stärkeren Partizipation von Menschen aus Zuwandererfamilien zu erlangen.

Die interkulturelle Öffnung des Verbandes wird als Querschnittsaufgabe angesehen, das heißt alle Ebenen der hauptamtlichen Mitarbeiterschaft nehmen an Schulungen mit interkulturellen Kontexten teil, die der Sensibilisierung zur eigenen Haltung dienen. Um sich als Gesamtverband auf eine breite Basis zu stellen, werden auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Projekt einbezogen. Interessierte Ehrenamtliche werden zu interkulturellen Expertinnen und Experten ausgebildet, um das Projekt in alle Bereiche des Verbandes hineinzutragen.

Das Schulungskonzept wird mit Hilfe von externen Expertinnen und Experten erarbeitet, sowie stetig überarbeitet und weiterentwickelt. Eine Gruppe aus Haupt- und Ehrenamtlichen wird gemeinsam eine Zukunftswerkstatt erarbeiten, um die Ziele weiterzuverfolgen und zu verstetigen. Aus dem Schulungskonzept heraus entsteht eine Arbeitshilfe für andere Träger. Das Schulungskonzept soll zudem in die anderen DRK-Kreisverbände des Landes Rheinland-Pfalz hineingetragen werden und auch dort zur Anwendung kommen.

Die Maßnahmen der interkulturellen Verbandsentwicklung werden durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit begleitet, um auch in der Bevölkerung des Eifelkreises ein neues Bewusstsein zu schaffen. Dazu sind eine Porträtserie mit erfolgreichen Einwanderungsgeschichten, sowie eine Film- und Diskussionsreihe zu dem Thema „Was glaubst du?“ geplant.