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Erkläriker

Kontaktdaten

i, Slam e. V.
Badstr. 35/36
13357 Berlin
Tel: 030 55599636
www.i-slam.de
info(at)i-slam.de


Themenfeld

Empowerment zur demokratischen Teilhabe


Projektziele

Ziel des Projekts „Erkläriker“ ist es, den Zuschauerinnen und Zuschauern mit der Youtube-Show „Erklæriker“ ein Verständnis der jeweiligen Mechanismen hinter den Diskriminierungsformen Rassismus, Antiziganismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit sowie Antisemitismus zu eröffnen. Dazu sollen Videos produziert werden, in denen diese Themen künstlerisch wie auch wissenschaftlich aufgegriffen und in einer möglichst einfachen Sprache erklärt werden. Die Reichweite der Youtube-Show kann durch die Tools der sozialen Netzwerke transparent und übersichtlich gemessen werden. Die Videos gliedern sich in drei Teile und beleuchten das jeweilige Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Zunächst wird das Phänomen möglichst einfach und sachlich mit Bezugnahme auf seinen historischen Kontext durch die Erklärikerin oder den Erkläriker erläutert. Im zweiten Teil der Sendung wird das Thema durch künstlerische Beiträge veranschaulicht und erfahrbar gemacht. Dies kann etwa in Form von Kurzclips, Musik- oder Poetry-Beiträgen erfolgen. Im Anschluss folgt ein Interview oder eine kurze Talkshow mit der Moderatorin oder dem Moderator und der Erklärikerin oder dem Erkläriker. Hier soll das Thema aus Sicht einer oder eines Betroffenen dargestellt werden.

Dabei geht es auch um das Engagement in der Gesellschaft zur Aufklärung des angesprochenen Themas. Außerdem sollen Fragen beantwortet werden, die vorher über Facebook von der Zielgruppe oder der Followerschaft gesammelt wurden. Durch das Netzwerk von i,Slam e. V. sowie die Vernetzung einzelner Mitglieder in unterschiedlichen Communitys können die Themen mit Betroffenen diskutiert werden. i,Slam e. V. verfügt zudem über ein Netzwerk von rund 300 kunstschaffenden Personen, die eine kreative Umsetzung der Themenfelder unterstützen.

Ein weiteres Ziel ist es, dass Betroffene sich selbst befähigen, die jeweiligen Mechanismen auch benennen zu können. Auch werden Handlungskompetenzen vermittelt, um sich gegen Diskriminierung wehren zu können oder sich für den Abbau diskriminierender Mechanismen und Strukturen zu engagieren.


Handlungskonzept

Am ersten Donnerstag eines jeden Monats soll eine neue Episode der Show erscheinen. In den darauf folgenden Wochen sollen die einzelnen Bestandteile einer Folge separat als Videos erscheinen. Alle drei Monate gibt es wiederum eine Umfrage, um neue Themen zu ermitteln.

Durch die Screenings gibt es die Möglichkeit, von den Zuschauerinnen und Zuschauer direkt zu erfahren, welche Wirkung die Videos auf sie haben. Die Interaktion mit dem Publikum und den Betroffenen ist auch über SocialMedia-Plattformen ein Indikator für die Zugänglichkeit der Videos für die Jugendlichen. Das Publikum wird befähigt, sich am Diskurs zu beteiligen und sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen.

Die von i,Slam e. V. und den Kooperationspartnern durchgeführten Workshops an Schulen ermöglichen zudem einen direkten Austausch mit der Zielgruppe und helfen dabei, die Videos noch schärfer auf die Zielgruppe zu fokussieren. Alle drei Monate soll ein Screening stattfinden, um die Wirkung mit den Jugendlichen zu evaluieren.

Die Videos sollen als Lehrmaterial an Schulen oder ähnlichen Bildungsstätten eingesetzt werden können, sodass die Nachhaltigkeit des generierten Wissens gewährleistet werden kann.