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EmPa3 - Empowerment und Partizipation in Fürstenwalde/Spree

Kontaktdaten

RAA Brandenburg Demokratie und Integration Brandenburg e. V.
Zum Jagenstein 1
14478 Potsdam
Tel: 0331 747800
a.roos(at)raa-brandenburg.de

https://raa-brandenburg.de/Projekte-Programme/EmPa3


Themenfeld

Konfliktbearbeitung


Projektziele

Das Leitziel des Modellprojekts „EmPa3 - Empowerment und Partizipation in Fürstenwalde/Spree“ ist die Förderung eines respektvollen und gleichberechtigten Zusammenlebens in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft in Fürstenwalde/Spree durch aktive Antidiskriminierungsarbeit, dem Empowerment von Marginalisierten und der demokratischen Konfliktbearbeitung. Nach einer Situationsanalyse sollen gemeinsam mit Beteiligten verschiedener gesellschaftlicher Gruppen, Politik und Verwaltung Herausforderungen beschrieben werden, die zu Konflikten führen (können).

Zwischen dem Modellprojekt und den Akteurinnen und Akteuren der kommunalen Netzwerke (zum Beispiel Jugendarbeit, Familienberatung, Integrationsnetzwerk, Bildungsnetzwerke) sollen fachliche und inhaltliche Beziehungen auf- und ausgebaut werden.

Als wichtiger Projektpartner und „Türöffner“ in die arabische Community soll der Verein „Al Tariq“ beim weiteren Aufbau einer eigenständigen Infrastruktur unterstützt und qualifiziert werden, um dessen Wirken als „Brückenbauer“ vor Ort zu verstärken.


Handlungskonzept

Das Modellprojekt „EmPa3 - Empowerment und Partizipation in Fürstenwalde/Spree“ reagiert auf die gesellschaftlichen Herausforderungen von Zuwanderung, die sich in der Stadt Fürstenwald/Spree seit der Wende geradezu exemplarisch herausgebildet haben.

Indem es die aktive Antidiskriminierungsarbeit, das Empowerment von Marginalisierten und die demokratische Konfliktbearbeitung in den Fokus der Projektarbeit stellt, wirkt das Modellprojekt auf ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben in der heterogenen Einwanderungsgesellschaft hin.

Die Umsetzung des Projekts erfolgt in drei Schwerpunkten:

  • Aufsuchende Arbeit und Mediation
  • Empowerment und Beteiligung von Migrantenselbstorganisationen
  • Qualifizierung zu interkulturellen Mediatorinnen bzw. Mediatoren.

Neben diesen Schwerpunkten sollen Einrichtungen bei der interkulturellen Öffnung beraten und begleitet werden. Durch Entwicklungswerkstätten und Beratungen sollen die Erkenntnisse des Projekts evaluiert und fortgeschrieben werden.