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Dialog Afrika - Vernetzung und Professionalisierung afrikanischer Migrantenselbstorganisationen in NRW

Kontaktdaten

Elternnetzwerk NRW - Integration miteinander e. V.
Neustraße 16
40213 Düsseldorf
Tel: 0211 63553260

www.elternnetzwerk-nrw.de/dialogafrika
info(at)elternnetzwerk-nrw.de


Themenfeld

Empowerment zur demokratischen Teilhabe


Projektziele

Das Projekt „Dialog Afrika – Vernetzung und Professionalisierung afrikanischer Migrantenselbstorganisationen in NRW“ richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aller afrikanischen Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Nordrhein-Westfalen, sowie Vertreterinnen und Vertreter von MSO, in denen auch Mitglieder der afrikanischen Diaspora vertreten sind. Es wird an drei Modellstandorten durchgeführt: Dortmund, Düsseldorf, Köln.

Ziel von „Dialog Afrika“ ist es, Kooperationen und Vernetzung der MSO vor Ort zu fördern und ihre Teilhabe und Partizipation an den bestehenden Förderangeboten durch gezielte Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote zu erhöhen, damit sie ihre Interessen und Kompetenzen in die Integrationsarbeit wirkungsvoller einbringen können. Mit „Dialog Afrika“ soll die partnerschaftliche Zusammenarbeit der afrikanischen Diaspora gefördert und in ihrer Vereinsarbeit gestärkt werden.

Dies wird durch Regionalkonferenzen zu Beginn und zum Abschluss des Projektes, Arbeitsgruppen vor Ort mit einem Sprechergremium, sowie durch eine modulare Qualifizierung an jedem Standort gewährleistet.

Die im Projekt entstandenen regionalen Sprecher*innen-Gremien können sich im Anschluss als feste Struktur etablieren, die regionale Koordination der MSO weiterführen und die angestoßenen neuen Ideen und Projekte weiterentwickeln und vorantreiben. Durch die Professionalisierung von Vorständen und Mitgliedern der MSO soll erreicht werden, dass das Gelernte an andere Mitglieder weitergegeben wird.


Handlungskonzept

Die Vereine sind die direkten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Projektzielgruppe und stellen den Mittelpunkt des Projektes dar. Sie sollen sowohl Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie auch Mitentwickler und durchführendes Organ sein.

In der ersten Projektphase sollen bis Sommer 2018 Regionalkonferenzen in den drei Modellregionen durchgeführt werden. Diese Veranstaltungen dienen auch als Auftaktveranstaltungen und sollen über verschiedene Kommunikationskanäle publik gemacht werden. Auf den Regionalkonferenzen erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Inhalt des weiteren Projektes mit, indem sie ihre Ideen einbringen.

Parallel wird eine Umfrage unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt, um mehr Informationen über die Lebenssituation von der afrikanischen Diaspora in Deutschland, ihre Rassismuserfahrungen und die Vereinsarbeit zu erhalten.

Darüber hinaus erfolgt eine Ansprache der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister und weiterer kommunaler Partner in den Modellregionen. Flyer, Broschüren und Werbeplakate sollen außerdem auf diese Veranstaltungen hinweisen.

In der zweiten Phase sollen sich an jedem Standort fünf lokale Teams bilden in welchen die Themen der Regionalkonferenzen vertieft und weiterbearbeitet werden, um gemeinsame lokale Handlungsstrategien und Perspektiven zu entwickeln. Aus jedem Team wird ein*e Sprecher*in gewählt. Die Sprecher*innen bilden an jedem Standort ein Sprecher*innen-Team. Es treibt die strategische Vernetzung der Vereine voran. Der Vorstand des Elternnetzwerkes, das Projektteam und jeweils ein Mitglied aus dem Sprecher*innen-Team vor Ort bilden das Steuerungs-Team. Es steuert und managt das Projekt. In dieser Phase wird auch die Auswertung und Dokumentation der Regionalkonferenzen vorgenommen. Außerdem sollen regelmäßige Treffen mit den regionalen Kooperationspartnern stattfinden.

Parallel zu der Arbeit in den lokalen Teams werden an allen Modellstandorten modulare Fortbildungen in Projektmanagement angeboten. Ziel ist es, die Zahl von Projektanträgen zu erhöhen und damit mehr Ressourcen für die eigene Arbeit zu gewinnen. Geplant sind folgende Themen: Sozialraumanalyse / Projektausschreibungen / Projektentwicklung / Projektorganisation / Evaluation / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Netzwerkmanagement / Präsentation.

In der dritten Phase des Projekts sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 erneut Regionalkonferenzen durchgeführt werden und das Projekt durch Evaluation und Dokumentation abgeschlossen werden.