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Bühne frei für Empowerment

Kontaktdaten

Verband für interkulturellen Arbeit VIA Bayern e. V.
Landwehrstr. 22
80336 München
Tel.: 089 41902728
info(at)via-bayern.de

www.kreisau.de/projekte


Themenfeld

Empowerment zur demokratischen Teilhabe


Projektziele

Der Ansatz „Bühne frei für Empowerment“ kombiniert innovativ die Ansätze Empowerment, Traumapädagogik, Kinderrechte und Improvisationstheater. Er schafft damit einen sehr partizipativen, inklusiv-wirkenden und motivierenden Ansatz. Dieser Ansatz arbeitet auch nicht-sprachlich und stark körperlich und erreicht damit Zielgruppen (nicht ausreichend sprachfähige, bildungsbenachteiligte Personen etc.), die bisher weniger erreicht wurden. Durch die Arbeitsgrundlage Humor und Freude, durch den Fokus auf Partizipation und Stärkung der Selbstwirksamkeit und die Einladung zu Partizipation und Teilhabe wirkt der Ansatz „Bühne frei für Empowerment“ stark ermächtigend auf das Empowerment der Teilnehmenden. Der Träger orientiert sich in der Arbeit an den Standards der non-formalen Bildung: freiwillig, ganzheitlich und prozessorientiert, inklusiv, partizipativ und lernerinnen- und lernerzentriert, auf kollektivem und individuellem Lernen beruhend.

Ziel des Ansatzes ist es, Gleichwertigkeit und gesellschaftliche Teilhabe aller Mitglieder einer Gesellschaft zu verbessern und Diversität allgemein als einen zu schützenden Wert zu sehen, an dem viel innovatives Lernen möglich ist. Der Ansatz erprobt eine Verbindung aus interkulturellem Lernen, Demokratie- und Toleranzerziehung, politischer Bildung und Antidiskriminierungs- sowie Menschenrechtsarbeit. Improvisationstheater wird als Methode eingesetzt, um die Fähigkeiten zur Selbstreflexion, die Einbeziehung unterschiedlicher Wertvorstellungen, Kommunikationsformen und Orientierungsmuster zu verbessern. Der spielerische Ansatz unterstützt die Einschätzung der individuellen, gesellschaftlichen und strukturellen Machtasymmetrien und die Entwicklung gemeinsamer, ermächtigender Handlungsstrategien. Der Ansatz ermöglicht erfahrungsgestütztes, selbstreflexives, interaktives und gruppendynamisches Arbeiten. Er eignet sich besonders dafür, die eigene Perspektive als eine unter vielen zu erkennen und darauf aufbauend und ermächtigt sein Leben und das Zusammenleben gestalten zu können.

Projektergebnisse werden über die Website und über Flyer verbreitet.


Handlungskonzept

Projektmanagement: Träger des Projekts ist der Verband für Interkulturelle Arbeit e. V. (VIA Bayern). Die Entwicklung des Ansatzes sowie die Entwicklung der Produkte des Projekts werden aber gemeinsam von den Büros der Kreisau-Initative und VIA Bayern getragen, im Einzelnen sind das:

  • Entwicklung der Website, Entwicklung von Flyern mit Übersetzungen
  • Entwicklung der Broschüre
  • prozessbegleitende Vernetzungstreffen Qualitätszirkel, halbjährlich
  • zwei Fachtage.

Am Standort München sind unter anderem geplant:

  • Weiterentwicklung des Ansatzes „Bühne frei für Empowerment“ mit Jugendlichen der Unterkunft Auer Haus; neun zweitägige Workshops im Jahr mit vorangegangener Probeshow und abschließender Show mit den Jugendlichen
  • Begleitung dieser Entwicklung durch eine Kamerafrau oder einen Kameramann, Entwicklung eines Films
  • Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Ansatz „Bühne frei für Empowerment“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Unterkünften, mit Supervision
  • Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Ansatz „Bühne frei für Empowerment“ für interkulturelle Trainerinnen und Trainer sowie und Improtheaterschauspielerinnen und -schauspieler, mit Supervision
  • Professionalisierung der Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisation Impro a la Turka.

Am Standort Berlin sind unter anderem geplant:

  • Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Weiterentwicklung des Ansatzes „Bühne frei für Empowerment„ mit interkulturellen Trainerinnen und Trainern sowie und Improtheaterschauspielerinnen und -schauspielern
  • Weiterentwicklung des Ansatzes mit Jugendlichen durch die fortgebildeten Trainerinnen und Trainer sowie Schauspielerinnen und Schauspieler, vier Workshops mit vorangegangener Probeshow und abschließender Show, Supervision durch die Entwicklerinnen und Entwickler des Ansatzes „Bühne frei für Empowerment“.