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Stolpersteine gegen Radikalisierung

Kontaktdaten

Neue Narrative e. V.
Leinestr. 15
12049 Berlin
Tel: 0176 608 407 78
neuenarrative(at)gmail.com


Projektziele

Zielgruppe des Projekts „Stolpersteine gegen Radikalisierung“ sind Jugendliche, die sich im Radikalisierungsprozess befinden. Ihnen sollen „Stolpersteine“ in den Weg geworfen werden, die dazu beitragen, radikale Weltbilder zu dekonstruieren und Orientierung zu bieten. Alternative Botschaften zu islamistischer Propaganda im Internet sollen angeboten werden mit dem Ziel, diese Propaganda zu widerlegen.

Dazu will der Träger Neue Narrative e. V. eine Internetplattform schaffen, die primär im Videoformat attraktiv produzierte Inhalte veröffentlicht. Das Angebot soll durch eine aktive Social-Media-Präsenz, Blog Posts und Öffentlichkeitsarbeit begleitet und verbreitet werden.

Da das Projekt innerhalb eines großen Netzwerkes von Ex-Dschihadistinnen und Ex-Dschihadisten, Islamwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Sozialarbeiterinnen und -arbeitern sowie Expertinnen und Experten für das Thema islamistischer Propaganda angelegt ist, kann es auf eine Datenbank zurückgreifen. Mit ihr ist es möglich, gezielt die islamistische Ideologie mit Gegenangeboten zu widerlegen. Im deutschsprachigen Raum soll eine solche Plattform erstmals modellhaft erprobt werden.


Handlungskonzept

Das Projekt zielt auf Jugendliche und junge Erwachsene ab, die im Internet und in sozialen Netzwerken Religions-und allgemeine Sinnfragen thematisieren. Für die Erstellung der Videos sind vor allem Jugendliche, Bezugspersonen, Betroffene oder auch Rapperinnen und Rapper selbst gefragt.

Nach der Anlaufphase der Erstellung der Plattform sollen regelmäßig und überwiegend Video-Inhalte erstellt werden, die in sozialen Medien und über Multiplikatoren verbreitet werden. Dafür wird durch ein Netzwerk an Expertinnen und Experten die islamistische Propaganda fortlaufend analysiert. Dieser Propaganda wird ein Gegennarrativ, ein Angebot an Fakten und Richtigstellungen entgegengesetzt. Die Videobotschaften sollen nicht nur Religions-, sondern auch Sinnfragen im weiteren Sinne thematisieren. Sie können mit Sinn- und Identitätsangeboten (Zugehörigkeit zu Gemeinschaft) einen Gegenpol darstellen zu Salafistinnen und Salafisten, die emotionale Zufluchtsorte bieten. Die Videos können hier auch zur Kontaktherstellung mit anderen, nicht-radikalen Peer-Groups dienen.

Zudem soll durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit die Plattform bekannt gemacht und bestehende Youtube-Channels, die sich im Bereich Deradikalisierung engagieren, in die Plattform integriert werden.