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PLAMEDI - Plattform für Medien und Diversität

Kontaktdaten

Netzwerk Migration in Europa e. V.
Berlin Global Village/EG, Am Sudhaus 2
12053 Berlin
Tel.: 0176 386 43 746
m.bayat(at)plamedi.de und j.bergmeister(at)plamedi.de
plamedi.de


Projektziele

Die im September 2017 gestartete „PLAMEDI – Plattform für Medien und Diversität“ baut eine Brücke zwischen Lehrenden und Lernenden. Während Lehrende bisweilen technisch wenig affin sind und thematisch eher unsicher im Feld Flucht und Migration, sind Lernende zwar technisch meist sehr versiert, doch fehlt ihnen oft das kritische Bewusstsein und die Reflexionskompetenz, um zum Beispiel rassistisches Gedankengut in Fake News erkennen zu können.

Genau hier setzt PLAMEDI an. Pädagoginnen und Pädagogen sollen für Themen an der Schnittstelle zwischen Medien und Diversität gestärkt werden und so Heranwachsende umfassend zu Medienkritik, Informationskompetenz und Diversitätssensibilität unterrichten können – von aktuellen Phänomenen wie Fake News und Hate Speech bis hin zur Darstellung von Minderheiten in den Medien. Dieses Wissen zu vermitteln ist eine Schlüsselaufgabe der Bildung.


Handlungskonzept

PLAMEDI zeichnet sich vor allem durch Niedrigschwelligkeit aus: Lehrende erhalten im Sinne des „Blended Learnings“ die Möglichkeit, von jedem beliebigen Ort aus die Fortbildungs- und Unterrichtsmodule im E-Learning-Format zu nutzen sowie an Workshops zum persönlichen Erfahrungsaustausch teilzunehmen. Dabei richtet sich das Projekt ausdrücklich nicht nur an schulische Lehrkräfte. Es ist didaktisch so aufbereitet, dass es jeder und jedem in der Bildung Tätigen Sicherheit bei der Wissensvermittlung bietet.

Insgesamt beruht PLAMEDI auf einem disziplinübergreifenden und interkulturellen Ansatz. Die Mitwirkung von Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen und mit unterschiedlichen Migrationshintergründen ist daher ein wesentliches Merkmal. Auf diese Weise eröffnet das Projekt innovative Perspektiven auf komplexe Herausforderungen, die sich unserer digitalen Migrationsgesellschaft heute stellen.

Fester Kooperationspartner im Projekt ist die iteratec GmbH in München.

Für die Qualitätssicherung wird der Runde Tisch „Medien und Diversität“ initiiert. Er lädt verschiedene Akteure aus Journalismus, Migrationsforschung und inner- und außerschulischer Bildung zum Austausch und zur Diskussion zu PLAMEDI ein und wird auch nach dem Projektförderzeitraum Anstöße zur Reflexion und Weiterentwicklung geben. Denn Ziel ist es, PLAMEDI als fortwährendes Lernprojekt gemeinsam mit den gewonnenen Netzwerk- und Kooperationspartnern in Bezug auf Themenvielfalt sowie Reichweite stetig auszubauen und weiterzuentwickeln.