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Hass ist Handicap - das Projekt für inklusive Kommunikation im Netz

Kontaktdaten

Kubus e. V.
Ochsenstr. 27,
70734 Fallbach
Tel: 0711 88 899 916
frank.baumeister(at)kubusev.org
www.kubusev.org/projekte/aktuelle-projekte/hass-ist-handicap/


Projektziele

Hauptziel des Modellprojekts „Hass ist Handicap“ ist es, Jugendliche mit und ohne Behinderung für das Erkennen von Hate Speech und Cybermobbing zu schulen und sie mit Handlungsstrategien auszustatten, wie sie sich kompetent gegen diese wehren können. Dieses Wissen sollen sie dann für eine Mitarbeit in Aktionsgruppen und einem Aktionsnetzwerk nutzen, in dem sie gemeinsam digitale Solidarität ausüben.

Im Verlauf des Projekts soll dieses Aktionsnetzwerk aufgebaut, nachhaltig installiert und mit einem Reaktionskoffer gegen Hate Speech ausgestattet werden. Dieser Reaktionskoffer wird im Projekt entwickelt und erprobt und soll auch anderen Organisationen zur Verfügung gestellt werden.


Handlungskonzept

Es gilt zunächst, Menschen zu finden, die in den Aktionsgruppen mitmachen und die digitale Solidarität organisieren. Die Aktionsgruppen fungieren als erste Ansprechstation für Fälle von Hate Speech und Cybermobbing.

Die Aktionsgruppen werden einzeln und gemeinsam geschult und vom Projektpersonal begleitet.

Zentral im Projekt ist die Entwicklung und Erprobung von Methoden der angemessenen Reaktion auf Anfeindungen im Netz, die die Zielgruppe sowohl als Adressatinnen und Adressaten wie auch als Senderinnen und Sender von Informationen berücksichtigen.

Weiter ist die Zusammenarbeit mit Influencerinnen und Influencern vorgesehen.

„Hass ist Handicap“ ist innovativ, weil es junge Menschen mit Behinderung sowohl als Betroffene wie auch als Täterinnen und Täter bei Hate Speech ernst nimmt und Methoden und Kommunikationsformen einsetzt, die für junge Menschen mit Behinderung geeignet und attraktiv sind.