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Gegen Antisemitismus und Antiisrealismus im Netz - mit jungen Leuten, für junge Leute

Kontaktdaten

Sapere Aude e. V.
Dorotheenstr. 54
10117 Berlin
Tel: 030  22 50 277 60
info(at)sapereaude.berlin

https://sapereaude.berlin/


Projektziele

Das Modellprojekt „Gegen Antisemitismus und Antiisrealismus im Netz - mit jungen Leuten, für junge Leute“ will eine zeitgemäße mediale Gegenbewegung zu der zunehmenden antisemitischen und antiisraelitischen Hetze im Netz befördern, indem es fünf junge Menschen mit jüdischem Hintergrund dabei unterstützt, eigene YouTube–Kanäle zu etablieren. Durch attraktive Inhalte, die zugleich auch verbreiteten Stereotypen entgegentreten, sollen möglichst viele Zuschauerinnen und Zuschauer angesprochen werden.

Die auf YouTube gewonnenen Erkenntnisse sollen als „Best Practice Handbuch“ insbesondere im jüdischen Kontext tätigen Organisationen wie dem Zentralrat der Juden in Deutschland oder der zentralen Wohlfahrtsstelle für ihre weitere Jugendmedienarbeit zur Verfügung gestellt werden.


Handlungskonzept

Die YouTuberinnen und YouTuber werden bei der Produktion der Filme für ihre Kanäle von erfahrenen Medienmachern (Drehbuchautoren, Kamerateams, Redakteure) gecoacht, mit technischem Equipment ausgestattet, redaktionell und juristisch unterstützt. Sie bleiben jedoch in der Auswahl und Gestaltung ihrer Inhalte frei, da nur authentische Persönlichkeiten und Programme als erfolgversprechend angesehen werden.

Kooperationspartner im Projekt sind unter anderem der Zentralrat und die Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, die Quadriga Hochschule in Berlin und die Medienagentur Guttmann Law Communications. Das Projekt wird bundesweit – besonders an jüdischen Bildungseinrichtungen und in entsprechenden Netzwerken – beworben.

Bislang fehlt es in den Plattformen der sozialen Medien, über die sich junge Menschen zunehmend Informationen suchen und die somit deren Weltbild in erheblichem Ausmaß prägen, an qualitativ ansprechenden Inhalten, die ein normales,  aufgeklärtes Bild über das Leben junger jüdischer Menschen in Deutschland vermitteln. Das Modellprojekt ist insoweit innovativ, als dass es diese Lücke schließen will und dies nicht mit einem erhobenen pädagogischen Zeigefinger, sondern durch Mitglieder der Gruppe selbst. Durch große Authentizität, hohe Reichweite und virale Vernetzung sollen Nachahmerinnen und Nachahmer animiert werden, ihrerseits selbständig Inhalte gegen Antisemitismus und für eine Stärkung der Identität junger jüdischer Menschen zu produzieren und in sozialen Netzwerken zu verbreiten.