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Wir stark im Netz - Youth for democratic society

Kontaktdaten

IFAK e. V. - Verein für multikulturelle Kinder - und Jugendhilfe - Migrationsarbeit
Engelsburger Str. 168
44793 Bochum
Tel: 0234 67221
hammer(at)ifak-bochum.de


Themenfeld

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Im Rahmen des Modellprojekts „Wir stark im Netz - Youth for democratic society“ sollen junge Menschen für Hassbotschaften im Internet sensibilisiert werden und es soll verdeutlicht werden, dass bestimmte Gruppierungen das Internet gezielt nutzen, um junge Menschen für ihre Ziele zu manipulieren.

Zugleich geht es um die Schaffung eines Bewusstseins dafür, dass Beleidigungen und Hate-Speech im Internet gegen die Menschenwürde verstoßen und die Vorstufe zu Gewalttaten bilden können. Jugendliche sollen darin gestärkt  werden, ihre Ansichten äußern zu können und die Gesellschaft über selbst erstellte Online-Videos und -Inhalte mitzugestalten. So erfahren sie Selbstwirksamkeit und erleben sich als aktiven Teil des politischen Diskurses.

Muslimischen Jugendlichen wird es vor dem Hintergrund des Gefährdungsdiskurses ermöglicht, Gestaltungshoheit über Bilder ihrer Religiosität zu erlangen. Ferner wird mit den produzierten Online-Videos erreicht, dass positive Botschaften über gesellschaftliche Vielfalt und eine Wertschätzung der demokratischen Verfasstheit unserer Gesellschaft verbreitet wird und somit der Propaganda von radikalen Gruppierungen alternative Deutungen der Gesellschaft entgegengestellt werden.


Handlungskonzept

Das Modellprojekt soll Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit der Einrichtung und Gestaltung eines eigenen YouTube-Kanals die Möglichkeit der gesellschaftlichen Partizipation und Mitgestaltung von Meinungsvielfalt bieten. Gemeinsam mit bekannten Künstlerinnen und Künstlern sowie Internetaktivistinnen und -aktivisten wird ein Erfahrungsaustausch ermöglicht.

Die Jugendlichen werden sich in Workshops und Projekttagen mit den Möglichkeiten und Risiken des Netzes, sowie mit technischen und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten von Videos und Clips auseinander setzten. Zudem erarbeiten sie eigene Haltungen zu Themen wie Religion, Rollenbilder, Islamismus, Radikalisierung und Demokratieverständnis.

In einer begleiteten Jugendumfrage wird die Nutzung und Angebotsbewertung des Web 2.0 erforscht, um die daraus resultierenden Erkenntnisse zu Attraktivitätskriterien und Nutzungsmustern in die redaktionelle Entwicklung des YouTube-Kanals miteinzubeziehen.

Das gesamte Projekt wird von der Entstehungs- bis zur Abschlussphase dokumentiert und evaluiert. Mit Projektende erfolgt eine Gesamtevaluation und Projektdokumentation, die mit den Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie den Kooperationspartnerinnen und -partnern und Workshopleiterinnen und -leitern ausgewertet werden soll.

Erfolgsstrategien sollen so verstetigt werden, damit die aufgebauten Netzwerke und Kooperationen über die Projektdauer hinaus Bestand haben.