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#selam (Sprich: Hashtag Selam) - Gemeinsam stark im Pott

Kontaktdaten

IFAK e. V. - Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe - Migrationsarbeit
Engelsburger Str. 168
44793 Bochum
Tel: 0234 32589903
mueller[at]ifak-bochum.de
http://www.ifak-bochum.de/selam/


Themenbereich

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Im Rahmen des Modellprojekts werden 20 Coaches ausgebildet, die mit ihrer Tätigkeit der Ausgrenzung von muslimischen Jugendlichen entgegenwirken und Präventionsarbeit gegen religiöse Radikalisierung leisten. Hierzu soll am Projektstandort Bochum ein breites Netzwerk aus Verbänden, Vereinen, Institutionen, Migrantenselbstorganisationen, Moscheegemeinden, Akteuren der Jugendarbeit, Schulen/Hochschulen etabliert werden.

Nach der Zertifizierung der 20 Coaches bilden diese wiederum jeweils 10 Jugendexpertinnen bzw. –experten aus und bleiben für eine Dauer von zwei Jahren deren Ansprechpartner. Die Jugendexpertinnen und –experten sollen zum Thema Radikalisierung sensibilisieren, Partizipationsmöglichkeiten aufzeigen und Jugendhilfe- und Beratungsangebote bekannt machen. Mögliche Einsatzorte sind Schulhöfe, Moscheegemeinden, Jugendverbandshäuser, Jugendzentren, Sportvereine und Jugendtreffpunkte. Das so entstehende „Schneeballsystem“ ermöglicht es Jugendlichen auf Augenhöhe gleichaltrige aus ihrem Umfeld zu erreichen.


Handlungskonzept

Im ersten Projektjahr wurden gemeinsam mit den Kooperationspartnern folgende Module für die Schulung und die Gewinnung der Coaches entwickelt:

  • Training zu Übungsleiterinnen bzw. –leitern (Train the Trainer)
  • Freizeitangebote für Jugendliche, Jugendhilfeangebote
  • Grundlagen Deeskalation / Antigewalttrainings
  • Politische Bildung / Stärkung des Demokratiebewusstseins
  • Interkulturelle Kompetenz / Hintergründe zu religiösem Radikalismus und Gewalt
  • Rolle von Internet und Social Media
  • Information über Beratungsstellen und Angebote der Deradikalisierung

In darauf folgenden Projektjahren erfolgt die Ausbildung der Coaches nach den erarbeiteten Modulen, die Akquise der Jugendlichen und schließlich deren Schulung durch die Coaches. Es finden regelmäßige Evaluierungen und Anpassungen des Konzepts sowie Netzwerktreffen der beteiligten Kooperationspartner statt.

Im Rahmen des Projektabschlusses werden die Projektergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, sodass das Projekt bei Bedarf in unterschiedlichem Umfang auch überall durchgeführt werden kann, wo es Netzwerkstrukturen gibt oder aufgebaut werden sollen.