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Respekt und Teilhabe: Prävention mit der Safer Space Strategie

Kontaktdaten

Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V.
Sachsenring 20
50667 Köln
Tel: 0221 1394450
sekretariat(at)zentralrat.de
www.saferspaces.de


Themenfeld

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Nach dem Vorbild des US-Projekts „Safer Spaces“ werden Veranstaltungen für junge Menschen konzipiert, welche diesen die Möglichkeit geben, ihre Fragen, Sorgen und Probleme innerhalb der Moscheegemeinden zu artikulieren. So sollen sie in einem geschützten Raum befähigt werden, vertrauensvoll auch über schwierige Themen zu sprechen und zu diskutieren.  Damit soll verhindert werden, dass sie sich problematische Alternativangeboten außerhalb der Moscheegemeinden und der Zivilgesellschaft zuwenden.

Ein weiteres Ziel besteht darin, Jugendliche zur Partizipation an der demokratischen Gesellschaft zu motivieren.
Am Ende der Projektlaufzeit sollen sich mehrere Tausend junge Menschen in jugendorientierten Veranstaltungen eingebracht haben. Hieraus wird sich eine Eigendynamik für weitere Aktions- und Veranstaltungsangebote ergeben.


Handlungskonzept

Das Modellprojekt hat mit einer umfangreichen Analyse der bestehenden Angebote an Veranstaltungen, Referenten, Themen und Quellen begonnen. Im zweiten Schritt werden die Projektpartnerinnen und -partner und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in die Verfeinerung der Veranstaltungskonzepte mit einbezogen. Im dritten Schritt werden Veranstaltungen im Themenbereich „Safer Spaces“ und im Themenbereich „Partizipation“ vorbereitet und durchgeführt. Diese Veranstaltungen richten sich an junge Menschen, Eltern und Verantwortliche in den Moscheegemeinden.

Die Durchführung des Projektes erfolgt gemeinsam mit den kommunalen Akteuren der Städte Berlin, Bochum und Wuppertal sowie den Projektpartnern der USA.

Für die Umsetzung des Projekts sind Multiplikatorenseminare, Kompetenzschulungen für Eltern und Moscheegemeinden sowie Veranstaltungen für junge Menschen geplant.

Die Methoden sind insofern innovativ, weil keine kognitive Informationsvermittlung erfolgen soll, sondern beide Projektziele jugendgerecht und erlebnispädagogisch orientiert umgesetzt werden.

Die Modellhaftigkeit des Projekts besteht in der Übertragung eines in den USA erfolgreichen Konzeptes auf die deutsche Gesellschaft. Die Verbindung der beiden Projektziele ist innovativ, weil den jungen Menschen einerseits eine offene Auseinandersetzung mit ihren Problemlagen und andererseits attraktive Partizipationsangebote angeboten werden.