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Radikal nett und engagiert!!!

Kontaktdaten

MINA - Muslimisches Frauenbildungszentrum e. V.
Postanschrift:
Postfach 10 09 03
47009 Duisburg

Besucheranschrift:
Antonienstraße 23
47053 Duisburg
Tel.: 0203 60699645
info(at)mina-duisburg.de
http://www.mina-duisburg.de


Themenfeld

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektinhalt

Das Modellprojekt hat das Ziel, muslimische Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer persönlichen, sozialen und religiösen Identitätsbildung zu unterstützen, damit sie ihren Glauben selbstbewusst, aber gewaltfrei und tolerant in einer vielfältigen Gesellschaft, mit Menschen anderen Glaubens, anderen Lebensmodellen und sexuellen Ausrichtungen, leben können. Zu diesem Zweck werden die Kinder und Jugendlichen im Rahmen von Islam- und Arabischunterricht in Moscheen und muslimischen Elternvereinen intensiv religionspädagogisch begleitet.

Das in Duisburg-Hochfeld durchgeführte Modellprojekt entwickelt und erprobt hierzu verschiedene Unterrichtsmodule. So findet beispielsweise einmal pro Monat an mit dem Projekt kooperierenden Arabischschulen ein Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Altersgruppe ab 14 Jahren mit gesellschaftspolitischen Bezügen und islamischen Quellen statt. Dieser wird von Islamwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Religionspädagoginnen und -pädagogen konzipiert.

Weiterhin werden Projekttage durchgeführt, auf denen die Teilnehmenden die Möglichkeit bekommen, sich selbst und ihre Fähigkeiten und Talente kennenzulernen sowie kreative Möglichkeiten erlernen, sich selbst zu definieren und auszudrücken. In Jugendgruppen wird den Teilnehmenden innerhalb der Moschee Raum zur Freizeitgestaltung gegeben. Hier können auf Augenhöhe Probleme besprochen und diskutiert werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit Hilfe pädagogisch und islamkundlich geschulter Personen einseitige Sichtweisen abzubauen, vor allem aber - als Alternative zum Internet - sich mit realen Personen auszutauschen und Islamwissen aus vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen und im angemessenen Kontext verstehen zu lernen.

Einmal im Monat werden die Jugendlichen auch an ehrenamtliches Engagement herangeführt (beispielsweise Flüchtlingshilfe, Alltagsbegleitung alter Menschen, Krankenbesuche, Hausaufgabenhilfe). Sie suchen sich die Bereiche selbst aus und werden gegebenenfalls dafür geschult. Hiermit soll Verantwortung erprobt werden und Hilflosigkeit gegenüber den Problemen in der Welt, durch die sich Jugendliche oft belastet werden, aktiv angegangen werden.