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OHA Online Hass Abbauen - virtuelle Trainings gegen Hass und Gewalt

Kontaktdaten

Drudel 11 e. V.
Schleidenstraße 19
07745 Jena
Tel: 03641 357805
oha(at)drudel11.de
www.online-hass-abbauen.de


Themenbereich

Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Im Rahmen des Modellprojekts OHA Online Hass Abbauen entwickelt und erprobt Drudel 11 bis 2019 ein virtuelles Training zum Abbau von Hass und Gewalt. Zielgruppe des Projekts sind rechtsextreme bzw. rechtsextrem orientierte junge Menschen.

Die intensive Nutzung von Internet und Social Web seitens junger Menschen erfordert Angebote und Ansprachen, die an den entsprechenden Stellen vorfindbar sind und sich in ihrer Funktionsweise an den neuen Medien orientieren. Obwohl eine Radikalisierung bei rechtsextreme bzw. rechtsextrem orientierten jungen Menschen vielfach über das Internet/Social Web erfolgt und zum Teil zu einer stark ausgeprägten Ideologie führt, fehlen insbesondere für bereits radikalisierte Jugendliche und junge Menschen webbasierte Angebote zur Deradikalisierung. Rechtsextreme bzw. rechtsextrem orientierte junge Menschen werden mit den bestehenden cliquenorientierten Ansätzen der Jugendarbeit kaum mehr erreicht. Mit dem im Rahmen des Modellprojekts OHA Online Hass Abbauen zu entwickelnden Online-Trainingskurs soll ein webbasiertes Angebot zur Deradikalisierung geschaffen werden.


Handlungskonzept

Über eine e-Learning-Plattform sollen rechtsextreme bzw. rechtsextrem orientierte junge Menschen das Online-Training absolvieren und in diesem Prozess pädagogisch begleitet werden. Die Entwicklung der Module und Übungen des Online-Trainingskurses sowie die Gestaltung der pädagogischen Begleitung sind wesentliche Bestandteile des Modellprojekts. Der Online-Trainingskurs baut dabei u. a. auf Erfahrungen aus der Anti-Gewalt-Arbeit und der sekundären und tertiären Rechtsextremismusprävention auf. Das Online-Training soll zuerst in Zwangssettings (z. B. Strafvollzug, Jugendarrest, Bewährungshilfe) getestet und bei Erfolg auch im Internet frei zugänglich gemacht werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zur Auseinandersetzung mit rechtsextremen Ideologieelementen und mit sich selbst angeregt werden. Das Modellprojekt soll zur Deradikalisierung beitragen und Ausstiegsorientierung fördern.