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"links/rechts -TR-in-D"

Kontaktdaten

Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e. V. (TGBW)
Reinsburgstr. 82
70178 Stuttgart
Tel: 0711 888 999 11
projekte(at)tgbw.de


Themenfeld

Linke Militanz


Projektziele

Das Modellprojekt „links/rechts – TR in D“ hat zum Ziel, junge Türkeistämmige aus unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Lagern miteinander ins Gespräch zu bringen. Denn hinter dem Projekt steckt die Hypothese, dass junge Türkeistämmige von der aktuellen Politik und den politischen Gegensätzen, ja teilweise Feindschaften der unterschiedlichen „Lager“, auch hier in Deutschland beeinflusst werden und dass sie zum Teil darunter leiden.

In dem Projekt soll Klarheit darüber entstehen, ob und wenn ja in welchem Maß die Politik in der Türkei und die politische Beziehung zwischen der Türkei und Deutschland das Lebensgefühl, die Haltung und den Alltag junger Türkeistämmiger in Deutschland bestimmt.

Vor allem Organisationen von Türkeistämmigen, aber auch allgemein Organisationen, in denen sich junge Türkeistämmige aufhalten und insbesondere Einrichtungen der Jugendarbeit, können mit den Ergebnissen des Projekts pädagogisch arbeiten.


Handlungskonzept

Um die Projektziele zu erreichen, werden Einzelinterviews und Gruppenbefragungen sowie Jugendworkshops durchgeführt, in denen die türkeistämmigen Jugendlichen zu Wort kommen. Dabei werden auch Daten erhoben, die dazu genutzt werden sollen, um mit Entscheiderinnen und entscheidern aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. Weiter sollen phantasievolle Methoden entwickelt werden, mit denen die teilweise sehr sensiblen Befindlichkeiten und Beziehungen der verschiedenen türkeistämmigen Perspektiven bearbeitet werden können.

Zwei Fachtage und ein Abschlusssymposium dienen dazu, Wissen zu generieren und auszutauschen sowie dazu, die Ergebnisse des Projekts öffentlich darzustellen.

Dazu werden unterschiedliche Türkeistämmigen-Organisationen in das Projekt einbezogen. Auch der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde Deutschland arbeitet im Projekt mit. Türkeistämmige Bundes- und Landespolitikerinnen und -politiker werden ebenfalls mit einbezogen.

„TR in D“ greift ein Thema auf, das bisher kaum bearbeitet wurde, weil die Gräben zwischen den unterschiedlichen Lagern vermeintlich oder tatsächlich sehr tief sind und eine Auseinandersetzung mit ihm Risiken mit sich bringt.