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JUSA - Jugend Sozial Und Aktiv

Kontaktdaten

Erziehung und Bildung ohne Grenzen Ruhr e. V.
Natorpstr. 30
45139 Essen
Tel: 0201 248 08 52
ebg-e.v(at)web.de

http://jusa.ebg-ev.de/


Themenfeld

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Ziel des Modellprojekts „JUSA - Jugend Sozial Und Aktiv“ ist, die Jugendarbeit in Migrantenselbstorganisationen im westlichen Ruhrgebiet zu professionalisieren, um Radikalisierung präventiv entgegenzuwirken.

Ein weiteres Ziel ist die Stärkung von Mentorinnen und Mentoren in ihrer Jugendarbeit. Dieses pädagogisch übergreifende Konzept findet für ehren- und hauptamtliche Mentorinnen und Mentoren aus Migrantenselbstorganisation statt, um deren Jugendarbeit zu qualifizieren.

Die Intention dieses Modellprojekts ist, den Mentorinnen und Mentoren fundiertes Wissen über den Islam – in Abgrenzung zum Islamismus – zu vermitteln und ihnen die Herangehensweise der offenen Jugendarbeit näher zu bringen.


Handlungskonzept

In der ersten konzeptionellen Phase wurden alle interessierten Vereine und deren Vereinsvorstände zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen. Von den leitenden Pädagoginnen und Pädagogen wurde in der Veranstaltung sowohl das Modellprojekt als auch dessen Ziele vorgestellt. Als Kooperationspartner konnten insgesamt 12 Selbstorganisationen von Migrantinnen und Migranten gewonnen werden.

Die von den Vereinen benannten Mentorinnen  und Mentoren werden in verschiedenen Themenfeldern und Handlungskonzepten der offenen Jugendarbeit ausgebildet, um Radikalisierung präventiv entgegenzuwirken.

Parallel werden die Mentorinnen und Mentoren bei der Weiterentwicklung und Etablierung Ihrer Angebote in der Jugendarbeit unterstützt und begleitet. In den ersten Sitzungen wurden die Vereinsporträts (Angebotsstrukturen, Klienten) erarbeitet, um bei den Gegebenheiten anzuknüpfen und diese weiter zu entwickeln. Die zukünftigen Mentorinnen  und Mentoren werden im gesamten Projektzeitraum zwei Sommerlager für Jugendliche organisieren. Sie bekommen im Laufe des Projekts unterschiedliche Aufgaben, die sie in Ihren Vereinen erarbeiten sollen. In der zweiten Projektphase findet monatlich ein Supervisionstreffen unter Anleitung einer Fachkraft statt.

Der Innovationscharakter des Vorhabens besteht darin, dass jeder Verein sich zwei weitere ansässige Kooperationspartner (Schulen, Polizei, Erziehungsberatungsstellen o.Ä.) sucht, damit zukünftig flächendeckend genügend kompetente Anlaufstellen für Hilfesuchende zur Verfügung stehen.