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JUMED – Junge Muslime engagiert für Demokratie

Kontaktdaten

Mannheimer Institut für Integration und interreligiöse Arbeit e. V.
U5 22
68161 Mannheim
Tel.: 0621 16635853
talatkamran(at)yahoo.de

www.mannheimer-institut.de/jumed


Themenfeld

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Im Rahmen des Modellprojekts „JUMED – Junge Muslime engagiert für Demokratie“ wird zunächst eine ausführliche Ist-Analyse sowie eine Bedarfsanalyse vorgenommen. Im nächsten Schritt erfolgt die Erarbeitung und Abstimmung eines Empowerment-Curriculums, welches im zweiten Abschnitt umgesetzt werden soll. Ein weiteres Ziel ist es, dass Projekte entwickelt, organisiert und umgesetzt werden, die öffentlich präsentiert werden und entsprechende Aufmerksamkeit finden.

Um aktive und tatkräftige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erreichen, soll ein regelmäßiger, öffentlicher Thementreff etabliert werden. Lokale Unterstützung und Partner (Verbände, Institutionen, Moscheen) sollen gewonnen werden, um Gegenstrategien zu Islamfeindlichkeit und Radikalisierungsprävention strukturell zu verankern.

Im letzten Schritt soll die Etablierung eines verbandsunabhängigen, muslimischen Jugendforums, das eine positive Resonanz in der Stadtgesellschaft findet und eigenverantwortlich öffentliche Aufklärungsarbeit – in Schulen, Einrichtungen, etc. - mit entsprechenden, erarbeiteten Materialien leistet, stattfinden. Diese Materialien beinhalten Informations- und Diskussionskonzepte zu Themen wie „Islam & Demokratie“, „Wann ist/wird Glauben radikal“, „Fakten und Argumente gegen Islamfeindlichkeit und Islamophobie“, etc.

Darüber hinaus soll sich aus dem Modellprojekt eine Beratungs- und Aufklärungsstelle gegen Radikalisierung und Islamfeindlichkeit entwickeln.


Handlungskonzept

Als (primäre) Zielgruppe werden den teilnehmenden Jugendlichen drei konkrete Angebote gemacht:

  1. Das (zertifizierte) Empowerment-Curriculum ist eine feste Gruppe von max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hier werden der zeitliche Umfang, die Termine und die Inhalte mit der Gruppe abgestimmt.

  2. Zu einem späteren Zeitpunkt bilden sich Projektgruppen, die jedoch offen für weitere aktive Jugendliche sind. Die Projektthemen werden von den Jugendlichen selbst bestimmt Das Modellprojekt möchte einen regelmäßigen, offenen Diskussions- und Austauschtreff anbieten, mit dem über die Projektlaufzeit hinaus Jugendliche angesprochen und für das Curriculum und die Projekte gewonnen werden sollen.

Des Weiteren wird stark auf den Ansatz der „Peer Education“ gesetzt, in welchem die „Peers“ einander positiv beeinflussen und so zur Aufklärung und Erziehung beitragen. Die Gruppe der Gleichaltrigen fungiert für Jugendliche als eine zentrale Bezugsgruppe und stellt real und virtuell eine Orientierungshilfe für anstehende Entwicklungsprozesse dar.