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Extremismusprävention durch Aufbau einer muslimischen Jugendarbeit

Kontaktdaten

KUBI Verein für Kultur und Bildung e. V.
Kültür ve Egitim Dernegi
Hanauer Landstraße 182 / V. Stock
60314 Frankfurt a.M.
Tel.: 069 94592084
mail(at)kubi.info
www.kubi.info


Themenbereich

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Im Rahmen des Projekts sollen Moscheegemeinden in Frankfurt am Main in die Lage versetzt werden, ihre Jugendarbeit auszubauen und zu professionalisieren. In enger Zusammenarbeit mit den städtischen Strukturen der offenen Jugendarbeit in Frankfurt am Main soll die Möglichkeit eröffnet werden, die Jugendarbeit in den Gemeinden zu verstetigen. Erreicht werden soll dies durch eine bis drei Jahren andauernde externe Begleitung durch den Träger und durch die Unterstützung der Mitglieder eines begleitenden Beirats. Die Gemeinden verbleiben dann in den bestehenden Unterstützungsnetzwerken der offenen Jugendarbeit und finden weiterhin Beratung und Hilfestellung bei der Umsetzung der eigenen Projekte. Das Nachrücken weiterer interessierter Moscheegemeinden ist während der Laufzeit des Projektes möglich.

Durch die Stärkung der Jugendarbeit in den Moscheen erhalten Jugendliche die Möglichkeit, sich in ihren religiösen Bezügen und Bedürfnissen zu entwickeln, sowie positive Identifikationsmuster als Muslime in Deutschland weiterzuentwickeln.


Handlungskonzept

Das Projekt beginnt mit vier von über vierzig in Frankfurt am Main ansässigen Moscheegemeinden. Die Konzepte für die Jugendarbeit werden mit den Jugendlichen und den beteiligten Moscheen gemeinsam erarbeitet. In den Gemeinden wird so eine auf die Bedürfnisse und Strukturen zugeschnittene Jungen- und Mädchenarbeit entwickelt, sowie die Vernetzung mit den städtischen Jugendhilfeangeboten und die Öffnung in den Sozialraum unterstützt.

Im Einsatz der Methodik der positiven Peerkultur erfahren Jugendliche in dem Projekt ihre Selbst- und Handlungswirksamkeit dadurch, dass die Verwirklichung ihrer Interessen in den Gemeinden und im öffentlichen Raum sowie die Teilhabe in städtischen Gremien ermöglicht werden.
Engagierte junge Mitglieder der Vereine haben die Möglichkeit, sich zu Jugendleiterinnen und Jugendleitern schulen zu lassen und sich in der Folge für die Peers der Moschee-Vereine einzusetzen.

Im begleitenden Beirat des Projektes sind Mitglieder aus den zuständigen Fachämtern, dem Frankfurter Jugendring, islamischen Verbänden, der Evangelischen und Katholischen Jugendarbeit sowie aus Wissenschaft und Lehre vertreten. Mit dem Gremium wird die Verstetigung der Jugendarbeit in den Moscheegemeindenn unterstützt und die strukturelle Einbindung - auch fachlich in der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern - ermöglicht.

Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Kofinanzierung erbringenden Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt am Main umgesetzt.