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Empowerment auf Augenhöhe - gegen Islamistische Orientierungen (GIO)

Kontaktdaten

Ipso - international psychosocial organisation gGmbH
Fuggerstr. 6
10777 Berlin
Tel: 030 21945830
i.missmahl(at)ipsocontext.org


Themenfeld

Islamistische Orientierungen und Handlungen


Projektziele

Das Modellprojekt „Empowerment auf Augenhöhe - gegen Islamistische Orientierungen (GIO)“ bietet jungen Menschen niederschwellige psychosoziale Beratung an. Die Beratung kann sowohl face-to-face als auch online über eine spezielle Plattform (www.ipso-care.com) erfolgen. Der von Ipso entwickelte und zertifizierte Beratungsansatz ist muttersprachlich und kultursensitiv und eröffnet eine sinnstiftende Auseinandersetzung mit der eigenen Identität in unterschiedlichen Wertesystemen. Die Beratung fördert Resilienz, stabilisiert in Krisen und reduziert Stress und Gewaltbereitschaft durch ein verbesserte Bewältigung von psychosozialen Stressoren.

Die Beratung durch Ipso-zertifizierte, muttersprachliche psychosoziale Beraterinnen und Berater zielt als präventive Maßnahme auf psychosoziale Stabilisierung, Vermeidung von psychischen Beeinträchtigungen und deren Chronifizierung, Stärkung der Dialog- und Konfliktfähigkeit, Reduktion von Suchtmittelgebrauch und häuslicher Gewalt, ggf. schnelle Zuweisung sowie Reduktion und Vermeidung von Isolation und ideologischer Radikalisierung.


Handlungskonzept

Das Beratungsteam besteht aus drei psychosozialen Beraterinnen und Beratern, die aus Syrien, dem Irak und Afghanistan stammen und eine aufsuchende Arbeit in den Berliner Bezirken, insbesondere in muslimischen Communities, leisten. Neben dem mobilen Team verfügt das Projekt über weitere unterstützende Beraterinnen und Berater, die ein breites Spektrum an Sprachen abdecken.

Über die persönliche Beratung in Berlin hinaus können Migrantinnen und Migranten über die Onlineplattform auf ein jederzeit verfügbares Gesprächsangebot in ihrer Muttersprache als präventive Maßnahme gegen Anpassungsschwierigkeiten, religiöse Idealisierung und Radikalisierung zugreifen.

Durch den Peer-to-Peer-Ansatz wird zudem eine gesellschaftliche Debatte in den Communities der Migrantinnen und Migranten ausgelöst, Dialogbereitschaft gefördert und so zur Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung für psychische Gesundheit beigetragen. Des Weiteren werden Eltern und Erziehungsberechtigte, sowie das familiäre und erweiterte Umfeld von Personen mit Radikalisierungstendenzen auf die Verläufe von ideologischer Radikalisierung und Hinwendungsmotive zu islamistischem Fundamentalismus aufmerksam gemacht und Gesprächsangebote bereitgestellt.

Das Projekt bietet im Einzelnen:

  • Psychosoziale Beratung durch professionelle Peers
  • Aufsuchende Arbeit in relevanten Milieus (Moscheen und Communities der Migrantinnen und Migranten etc.), kultursensitive, effektive Strategie zur Annäherung
  • Tägliches persönliches Beratungsangebot (face-to-face in Berlin)
  • Muttersprachliche Onlineberatung über eine speziell dafür entwickelte und gesicherte Plattform (www.ipso-care.com)
  • Vielfalt an muttersprachlichen Beraterinnen und Beratern
  • Attraktive Unterstützungsgruppen zu diversen Themengebieten wie Umgang mit Diskriminierungserfahrung oder Niederlagen, das Leben ohne Familie in einem anderen kulturellen Umfeld, Auseinandersetzung mit verschiedenen Wertesystemen, Selbstwertgefühl, Folgen von Gewalt etc.
  • Social-Media-Aktivitäten, Öffentlichkeits-, Netzwerk- und Gremienarbeit