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Verknüpfungen. Antisemitismus in der pluralen Gesellschaft

Kontaktdaten

BildungsBausteine e. V.
Tempelherrenstr. 19
10961 Berlin
Tel: 030 / 55 28 55 05
info[at]bildungsbausteine.org
www.verknüpfungen.org


Themenfeld

Aktuelle Formen des Antisemitismus


Projektziele

Mit dem Projekt möchten die BildungsBausteine:

  • Räume für eine (selbst-)kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus unter Jugendlichen sowie pädagogischen Fachkräften schaffen,
  • gemeinsam Handlungsoptionen und -alternativen entwickeln,
  • neue pädagogische Konzepte, Methoden und Materialien zur multiperspektivischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld erarbeiten,
  • ein langfristiges Engagement der beteiligten Schulen gegen Antisemitismus und Rassismus stärken,
  • Lehrerinnen und Lehrer und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren inhaltlich und methodisch fortbilden.


Am Ende des Projekts soll eine pädagogische Handreichung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der schulischen und außerschulischen Bildung publiziert werden. Die darin enthaltenen Methoden sind für heterogene Gruppen einsetzbar. Sie beziehen möglichst viele unterschiedliche Zugänge ein, ohne zuschreibende Gruppenkonstruktionen zu reproduzieren.

Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sollen im Rahmen des Projekts ihre Handlungskompetenzen  erweitern. Die Schulen sollen ihr Engagement  verstetigen und ihre Netzwerke mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern festigen und ausbauen. Lehrkräfte der Kooperationsschulen  werden in die Lage versetzt weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können eigenständig mit den neuen Methoden arbeiten.


Handlungskonzept

Die Erscheinungsformen von Antisemitismus und Rassismus sowie die biografischen Zugänge zum Themenfeld sind ebenso vielfältig wie unsere plurale Gesellschaft selbst. Antisemitismus- und rassismuskritische Bildung muss deshalb die unterschiedlichen Formen, Bezüge und gesellschaftlichen Positionierungen berücksichtigen.

Das Projektteam baut langfristige Kooperationen mit nichtgymnasialen Schulen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen auf, die an vorhandene Strukturen vor Ort anknüpfen und weitere lokale und regionale Partner/-innen  einbeziehen. Es entwickelt neue pädagogische Konzepte, Methoden und Materialien, die in mehreren Projekttagen pro Schule und Jahr mit Schüler/-innen der 9./10. Klassen erprobt sowie regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt werden. Inhaltliche Schwerpunkte werden u. a. sekundärer und israelbezogener Antisemitismus und dessen Verknüpfungen mit Rassismus sein. Die Jugendlichen produzieren eigene Kurzfilme, die an den Schulen und im Internet präsentiert werden. Interessierte Schüler/-innen können in länderübergreifenden Jugendbegegnungen weitere Perspektiven kennenlernen. Zudem werden Fachveranstaltungen und Fortbildungen für Multiplikator/-innen durchgeführt.

Die Projekttage begreifen die BildungsBausteine als Lernwerkstätten, in denen ausgelotet wird, wie zentrale Postulate der außerschulischen politischen Bildung – insbesondere Lebenswelt-, Teilnehmenden- und Prozessorientierung sowie Partizipation – noch ernster genommen und stärker als bisher zum Dreh- und Angelpunkt antisemitismus- und rassismuskritischer Bildungsprozesse gemacht werden können. Das Team arbeitet dialogisch und diversitätsbewusst und setzt vielfältige kreative Methoden ein; einen Schwerpunkt bildet die Arbeit mit dem Medium Film.