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Tacheles! Klare Kante gegen Extremismus

Kontaktdaten

Katholische Landjugendbewegung Deutschland e. V. (KLJB)
in Kooperation mit dem Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e. V. (BDAJ)
Drachenfelsstraße 23
53604 Bad Honnef-Rhöndorf
Tel: 02224 946518
l.kuerten(at)kljb.org
www.projekt-tacheles.de


Themenfeld

Aktuelle Formen des Antisemitismus


Projektziele

Das Projekt will junge Menschen zu Fragen des Antisemitismus und Extremismus sensibilisieren und zur aktiven Mitgestaltung einer weltoffenen Gesellschaft befähigen. Es sollen Kleinprojekte in den bundesweit tätigen Untergliederungen der beiden kooperierenden Verbände, Katholische Landjugendbewegung (KLJB) und Bund der alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ), umgesetzt werden. Dabei stehen die inhaltliche Annäherung, gemeinsames Lernen und die Begegnung mit Dritten im Fokus.

Im Laufe des Projekts wird durch statistische Erhebungen herausgefunden, welche antisemitischen und rassistischen Tendenzen innerhalb der Zielgruppe bestehen bzw. wo und wie bereits präventiv und eingreifend gegen solche Tendenzen gearbeitet wird, um bestehende Konzepte und Kräfte zu nutzen.

Am Ende des Projekts lernen junge Erwachsene als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Schulungen anzubieten. Damit soll u. a. erreicht werden, dass die Erkenntnisse des Projekts auf andere Verbände übertragen werden können.


Handlungskonzept

In der „Spurensuche“ genannten ersten Phase werden Jugendliche und junge Erwachsene anonymisiert in einer Online-Umfrage zu den zentralen Aspekten des Projekts rund um Antisemitismus und Extremismus befragt. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse entwickeln KLJB und BDAJ Demokratietrainings, die erkannte Defizite und Potentiale in einem didaktischen Konzept zusammenbringen. Parallel dazu beginnt mit gemeinsamen Treffen und Veranstaltungen die Begegnungsarbeit zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen Judentum, Alevitentum und Christentum. Erfahrungen aus konkreten Begegnungen zwischen Jugendlichen fließen dann wiederum ein in das Schulungskonzept für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Die zentralen Maßnahmen des Projekts sollen aufeinander aufbauen und bedarfsorientiert entwickelt werden: Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die pädagogische Bildungsarbeit ein, deren Erfahrungen wiederum zur Konzipierung von Schulungen herangezogen werden. Von besonderem Wert sind die Begegnungen unter Jugendlichen im Sinne des interreligiösen und interkulturellen Dialogs, die ein „Kennenlernen über Grenzen hinweg“ ermöglichen und Vorurteile abbauen sollen. Das Projekt richtet immer wieder den Blick auf die spezielle Situation in ländlichen Räumen und möchte gerade in strukturschwachen Regionen Aufbauleistungen für eine demokratische, weltoffene und integrative Gesellschaft erzielen.