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Take Part - Partizipativ gegen antimuslimischen Rassimus

Kontaktdaten

MOSAIK e. V.
August-Thyssen-Str. 4
59067 Hamm
Tel: 02381 6605309
kontakt(at)mosaik-ev.org
http://takepart.mosaik-ev.org


Themenfeld

Rassismus und rassistische Diskriminierung


Projektziele

Das Modellprojekt „Take Part – Partizipativ gegen antimuslimischen Rassismus“ reagiert auf den Bedarf, die Auswirkungen von antimuslimischem Rassismus in der Alltagspraxis von Betroffenen zu erkennen, sich mit den aktuellen Formen von antimuslimischem Rassismus auseinanderzusetzen und konkrete Ansätze und Angebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Bereich der Jugendarbeit zu entwickeln.

Es wird erwartet, dass durch die im Projekt umgesetzten Maßnahmen eine Sensibilisierung und Bewusstseinsstärkung hinsichtlich des thematisierten Phänomens stattfinden. Zum einen soll durch die erarbeiteten Handlungsansätze innerhalb der muslimischen Jugendarbeit die gesellschaftliche Partizipation gestärkt und Ausgrenzungserfahrungen verhindert werden. Zum anderen sollen in der öffentlichen Jugendarbeit Verhinderungsstrategien gegen Diskriminierung umgesetzt werden.

Der Träger strebt die Implementierung und Ausweitung der Erfahrungen auf regionaler und bundesweiter Ebene an. Die spezifische Fokussierung auf Aspekte des antimuslimischen Rassismus und die Entwicklung einer systematischen Auseinandersetzungsstrategie kann mit einer landes- oder gar bundesweiten Vernetzung einer Vielzahl anderer möglicher Träger zur Verfügung gestellt werden, die einen ähnlich intensiven Zielgruppenzugang haben.


Handlungskonzept

Mit einem direkten Zugang zu Moscheegemeinden und Akteuren der muslimischen Jugendarbeit in Hamm hat der Träger für den regionalen Zusammenhang einer Großstadt die Möglichkeit, konkrete Formen und Auswirkungen des antimuslimischen Rassismus zu identifizieren. Darauf aufbauend soll mit den Betroffenen und wissenschaftlicher Unterstützung die Frage nach Bewältigungs- und Auseinandersetzungsstrategien aufgeworfen und Methoden zur pädagogischen Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erarbeitet werden.

Die in Frage kommenden lokalen Akteure werden über die bestehenden Kooperationskanäle des Trägers über das Projekt informiert. Von den Kooperationspartnern sollen jeweils zwei Multiplikatorinnen und Multiplikatoren benannt werden, die über die gesamte Projektdauer begleitet werden. Dies soll auch im Fall des Ausfalles einer Multiplikatorin bzw. eines Multiplikators die Weiterführung des Projekts in der jeweiligen Institution ermöglichen. Anvisiert ist eine kontinuierliche Zusammenarbeit über die gesamte Projektdauer.

In Workshops, Innenschulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Tagungen mit Fachvorträgen sowie Treffen von Netzwerker und Netzwerkerinnen sollen in den ersten beiden Projektjahren mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie im Themenfeld tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die notwendigen Ansätze entwickelt werden, sich mit antimuslimischem Rassismus auseinanderzusetzen. Quartalsmäßig sollen die jeweiligen Gruppen der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren inhaltlich geschult werden. In gemeinsamen Treffen von Netzwerkerinnen und Netzwerkern soll aber auch die  Möglichkeit geboten werden, die jeweils spezifischen Erfahrungen mit der anderen Gruppe der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu erkunden und sich diesbezüglich auszutauschen.