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Kooperation ohne Grenzen - Aktionsbündnis Antirassismus

Kontaktdaten

Jugendstiftung Baden-Württemberg
Schlossstr. 23
74372 Sersheim
07042 831730
vogt(at)jugendstiftung.de


Themenfeld

Rassismus und rassistische Diskriminierung


Projektziele

Ziel des Modellprojekts „Kooperation ohne Grenzen - Aktionsbündnis Antirassismus“ ist der Ausbau und die Verstärkung des grenzübergreifenden Netzwerks gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Baden-Württemberg und im Elsass.

Im Rahmen eines gemeinsamen Monitorings und einer gemeinsamen Qualifizierung von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sollen demokratische Werte und die Toleranz dem Nachbarn, anderen Lebensweisen und Zugehörigkeiten gegenüber gestärkt werden.

Der wertschätzende Umgang im Lernen von und miteinander stärkt die Identifikation mit der Region und die gemeinsame Verantwortung in der Demokratieförderung. Das Modellprojekt schließt die Lücke in den ländlichen Grenzregionen, die durch die Grenze und damit verbundene Zuständigkeitsgrenzen entsteht. Damit wird es möglich, rassistische Entwicklungen nicht nur singulär, sondern in Zusammenhang mit Vorkommnissen und Angeboten in der Region grenzübergreifend zu sehen und zu bewerten.


Handlungskonzept

Die Jugendstiftung Baden-Württemberg kooperiert im Rahmen des Modellprojekts „Kooperation ohne Grenzen - Aktionsbündnis Antirassismus“ mit zwei französischen Partnern, der LICRA (Ligue Internationale Contre le Racisme et l’Antisémitisme) und dem Jugendhausverband FDMJC (Fédération Départementale des Maisons des Jeunes et de la Cultur) Bas-Rhin.

Um Ausbau und Verstärkung des grenzübergreifenden Netzwerks im Kampf gegen Rassismus zu realisieren, sollen insbesondere kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus der Grenzregion angesprochen werden, um so bessere regionale Zugänge in breite Kreise der Zivilgesellschaft erreichen zu können.

Kommunale Verantwortungsträgerinnen und -träger, Fachpersonen aus der Jugendarbeit sowie Personen aus Kommunalverwaltungen sollen durch die im Rahmen des Modellprojekts stattfindende Qualifizierung befähigt werden, bei der Durchführung demokratiefördernder Maßnahmen zu beraten, zu unterstützen und selbst aktiv zu werden.

Durch die Identifizierung von Brennpunkten mittels Monitoring sollen demokratiefördernde Projekte zielgerichtet vorangebracht werden.

Ein grenzübergreifender Austausch auf der Ebene der Jugendarbeit über die Grenze hinweg ermöglicht es zudem, direkt und schnell auf neue Entwicklungen zu reagieren.