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Augen auf! Rechtspopulistischem Rassismus entgegentreten.

Kontaktdaten

Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V.
Postfach 73 00 98
13062 Berlin
Tel.: 030 91481169
AUF(at)jfda.de
https://jfda.de/projekte/augen-auf/


Themenfeld

Rassismus und rassistische Diskriminierung


Projektziele

Das Projekt „Augen auf! Rassismus und Einwanderungsfeindlichkeit entgegentreten“ dient der Sensibilisierung von Jugendlichen und Heranwachsenden sowie von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Gefährdung des öffentlichen Friedens und der Grundrechte. „Augen auf!“ steht für demokratie- und menschenrechtsorientierte Normen und Werteorientierung.

Insgesamt zielt das Projekt auf die Erprobung von Modulen , die in den Regelstrukturen der Jugend- und Bildungsarbeit Verwendung finden können. In Zusammenarbeit mit Stiftungen, Landesbehörden und zivilgesellschaftlichen Akteuren soll eine Fortführung und der Ausbau der Projektarbeit ermöglicht werden. Methodische und inhaltliche Erkenntnisse aus der Projektarbeit sollen auch in andere Arbeitsbereiche transferiert werden.


Handlungskonzept

Die Workshops und Veranstaltungen im Projekt „Augen auf!“ richten sich an Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 bis 21 Jahren sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als auch an pädagogische Fachkräfte. Sie thematisieren insbesondere Schnittmengen zwischen traditionellen und neuen Formen des völkischen Rassismus und Antisemitismus mit kulturalistisch, islamfeindlich und xenophob motivierter Einwanderungs- und Flüchtlingsfeindlichkeit. In diesen Workshops und Veranstaltungen werden didaktische Konzepte und Arbeitsmaterialien entwickelt und erprobt.

Grundlage für die Workshops ist ein fortlaufendes Monitoring zu diesem Themenkomplex in Deutschland mit Schwerpunkt Berlin und den angrenzenden Bundesländern. Materialien aus diesem Monitoring werden in die Workshops und Veranstaltungen eingebracht. Auf Basis dieses Materials setzen sich die Jugendlichen dann mit dem Thema der Veranstaltung auseinander. Am Ende der Workshops sollen die Schülerinnen und Schüler gestalterisch tätig werden und ihre Reflexionen und Ergebnisse in Collagen oder Plakaten festhalten. Durch die Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse in Veranstaltungen und Ausstellungen werden die Jugendlichen selbst zu lokalen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Die konkrete Ausgestaltung der Workshops erfolgt in enger Kommunikation mit den Lehrkräften entsprechend der Bedürfnislage und der soziokulturellen Struktur der Schulklassen. Wichtig ist auch eine Nachbesprechung der Workshops mit den Lehrkräften. Einerseits um das Bildungsangebot kontinuierlich den sich verändernden gesellschaftlichen Verhältnissen und den Lebenswelten der Jugendlichen anzupassen. Andererseits um die Ergebnisse der Workshops im Regelbetrieb der Bildungseinrichtungen nutzen zu können.
Zum Ende des Projekts werden die Erfahrungen aus diesen Workshops in Handreichungen für Pädagoginnen und Pädagogenumgesetzt und veröffentlicht.