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Engagiert vor Ort – Gemeinsam gegen Diskriminierung und Menschenverachtung.

Kontaktdaten

Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt e. V.
Schönebecker Straße 82-84
39104 Magdeburg
Tel: 0176 97 91 96 67
sachsen-anhalt(at)netzwerk-courage.de

www.netzwerk-courage.de/web/154.html


Themenfeld

Aktuelle Formen des Antisemitismus


Projektziele

Ziel des Projektes ist es, Jugendliche zu motivieren sich in ihrem Alltag und in ihrem sozialen Umfeld gegen Diskriminierung und Menschenverachtung, und im Speziellen gegen Antisemitismus, zu positionieren und zu engagieren. Interessierte Jugendlichen sollen dazu Angebote und die Möglichkeit bekommen, sich zu aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus zu informieren, sich mit anderen auszutauschen und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und auszuprobieren. Ziel ist es außerdem, sie zu befähigen das erworbene Wissen und die Erfahrungen aufzubereiten und an andere Jugendliche weiterzugeben.

Das Netzwerk für Demokratie und Courgage  kann dazu auf  langjährige Erfahrungen und bewährte Konzepte zu Bildungsangeboten insbesondere in den Themenfeldern Antidiskriminierung und Antirassismus zurückgreifen. Diese sollen insbesondere für die Anwendung im strukturschwachen, ländlichen Raum in Sachsen-Anhalt fruchtbar gemacht werden.  Das niedrigschwellige Konzept soll Jugendliche in ihren Dörfern, Vereinen und Treffpunkten, ansprechen und ihnen neben einem Gesprächpartner in ihrem sozialen Nahraum wesentlich auch Anregungen für die Auseinandersetzung mit Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit vor Ort geben.


Handlungskonzept

Haupakteur bei der Umsetzung des Modellprojektes ist das Netzwerk für Demokratie und Courage, an dessen peer-to-peer-Ansatz sowie dessen Lebenswelt- und Handlungsorientierung das Modellprojekt angelehnt ist. Im Rahmen des Projektes finden regelmäßig spezielle, auf die Zielgruppe der Jugendlichen zugeschnittene mehrtägige Schulungen statt, in denen diese sich im Themenfeld Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus fortbilden, Methodik und Didaktik politischer Bildungsarbeit erlernen und schließlich Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um im eigenen sozialen Umfeld aktiv werden zu können. Mit einzelnen Projekttagen und Workshops an Schulen, in Jugendclubs und Begegnungsstätten soll das Interesse an den Themen geweckt und die Jugendlichen für eine längerfristige Auseinandersetzung gewonnen werden. Über bereits bestehende und neu aufzubauende Kontakte zu den Kooperations- und Netzwerkpartnerrn, wie dem Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt, dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. oder der Landesvereinigung Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. sollen weitere Zugänge zur Zielgruppe erschlossen werden.

Neben den Bildungsveranstaltungen für die Hauptzielgruppe sollen auch Fortbildungen, Schulungen sowie Argumentations- und Handlungstrainings für ehrenamtliche, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und pädagogische Fachkräfte durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen Handreichungen und Informationsmaterialien entstehen.