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Projekt zur Sensibilisierung und Demokratisierung und Vielfalt in der Arbeitswelt (SEDA)

Kontaktdaten

DGB Bundesvorstand
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin
Tel.: 030 240 600
vera.egenberger(at)dgb.de


Projektinhalt

  • Zielgruppe: Betriebs- und Personalrätinnen und -räte, Personalverantwortliche sowie weitere interessierte Beschäftigte
  • Ort: Berlin und andere Standorte

Ziel des Projektes ist es, in Betrieben, Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auszubilden, die sich an ihrem Arbeitsplatz gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus stellen. Indem sich diese in ihrer täglichen Arbeit für eine vielfältige und demokratische Betriebskultur einsetzen, erzeugt das Projekt eine langfristige, über den Projektzeitraum hinausgehende Wirkung.

Die Teilnehmenden der Bildungsmaßnahmen erwerben inhaltliche und methodische Kompetenzen, um im Betrieb gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtspopulismus Position zu beziehen. Sie unterstützen ihre Kolleginnen und Kollegen dabei, diesem Beispiel zu folgen. Zudem etablieren sie langfristig wirksame Maßnahmen, die eine vielfältige und demokratische Betriebskultur stärken.

Im Projekt werden Methoden zur Vermittlung erprobt und Handreichungen erstellt. Mit der Dokumentation des Projektes können andere Großorganisationen auch aus weiteren Bereichen der Gesellschaft das Konzept zur Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aufgreifen und an ihre Bedingungen anpassen.

Das Projekt SEDA möchte in den kooperierenden ausgewählten Unternehmen ein umfassendes Netz an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausbilden. Außerdem gibt es frei ausgeschriebene Seminare, die je drei bis vier Tage dauern. In den Bildungsmaßnahmen werden eine vielfältige und demokratische Betriebskultur und eine klare Haltung gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Denkmuster und Handlungen vermittelt. Die Bildungsmaßnahmen sind nach der Trias „Wissen – Haltung – Handeln“ aufgebaut.