Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

out is in - Azubis und Unternehmen nehmen alle an Bord

Kontaktdaten

Bildungs- und Begegnungsstätte der KAB und CAJ im Bistum Aachen e. V.,
Nell-Breuning-Haus (NBH)
Wiesenstr. 1
52134 Herzogenrath
Tel: 02406 955 824
christina.herrmann(at)nbh.de
www.out-is-in.org


Projektinhalt

  • Zielgruppe: Auszubildende, Personalführungen, Jugend- und Ausbildungsvertretende
  • Ort: Nordrhein-Westfalen
  • Kooperationspartner: Unternehmen Saurer.Schlafhorst

Unternehmen sind nicht nur Orte, an denen Menschen ihre Arbeit verrichten, sondern bedeutsame Orte der Sozialisation. Gerade bei jungen Menschen tragen sie maßgeblich zur Persönlichkeitsbildung bei. Die Schaffung einer positiven, anerkennenden und wertschätzenden Unternehmenskultur ist aus diesem Grund nicht nur eine betriebliche Aufgabe, sondern Bestandteil gesamtgesellschaftlicher Verantwortung.

Das Modellprojekt „out is in – Azubis und Unternehmen nehmen alle an Bord“ begreift diese Verantwortung als einen kontinuierlichen Prozess, der sich den stets ändernden gesellschaftlichen Verhältnissen und Anforderungen anpassen muss. Es verfolgt dabei das Ziel, Auszubildende, Personalführungen sowie Jugend- und Ausbildungsvertretende darin zu stärken, Menschen in ihrer Verschiedenheit als Gleichwertige anzuerkennen.

Die am Projekt beteiligten Unternehmen und der Projektträger Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath reagieren damit auf die Tatsache, dass die Gesellschaft immer vielfältiger wird. Das Projekt möchte in einem ersten Schritt über Schulungen das Bewusstsein der Auszubildenden für zwei elementare Rechte eines jeden schärfen: Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben unabhängig von Kategorien und (Geschlechter-) Rollenzuschreibungen zu verwirklichen. Und: Alle Menschen leben eingebettet in sozialen Kontexten und haben das Recht auf kulturelle und weltanschauliche Verschiedenheit. Hier wird das Modellprojekt für Formen der Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sensibilisieren.

In einem zweiten Schritt werden die Auszubildenden darin gestärkt, Haltung und Courage gegen jede Form der Diskriminierung zu zeigen. Sie sind Repräsentantinnen und Repräsentanten des Unternehmens, die diese demokratische Haltung sowohl im Unternehmen, als auch in der Gesellschaft leben sollen.

Der innovative Ansatz des Projekts liegt darin, dass Schulungen mit Impulsen zur Organisationsentwicklung verknüpft werden. Zentral ist hierbei die Entwicklung eines Diskriminierungs- und Gewaltschutzkonzeptes, das – aufgrund des regelmäßigen Kundenkontakts – sowohl unternehmensinterne wie -externe Situationen erfassen kann.