Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

neue unentd_ckte narrative

Kontaktdaten

ASA-FF e. V.
Zietenstr. 2A
09130 Chemnitz
Tel: 0170 190 929
E-Mail: vorstand(at)asa-ff.de
Web: www.asa-ff.de/portfolio/neue-unentdeckte-narrative


Projektinhalt

  • Zielgruppe: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Chemnitzer Kultureinrichtungen
  • Ort: Chemnitz
  • Kooperationspartner: Sozialverbände und Kultureinrichtungen in Chemnitz

Rechtspopulismus ist aktuell eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen in Europa. Der Ansatz des Modellprojekts ist es, nicht nur auf dessen Erscheinungsformen zu schauen. Auch die Ursachen, die zugrundeliegenden Narrative sowie deren Brüche und Leerstellen, die auf den Ebenen Stadt, Raum und Gesellschaft sichtbar werden, gilt es zu berücksichtigen. Im Prozess, diese zu entdecken, zu rahmen und neue Narrative und Denkräume zu schaffen, nehmen Kulturschaffende eine zentrale Rolle ein: Sie entwirren Komplexes, geben Ungehörtem eine Bühne, schaffen visuelle Zugänge, lösen diskursive Knoten und bespielen die Leerstellen zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Vernunft und Emotion.

Das Modellprojekt ist ein Schnittstellenprojekt zwischen Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, um generations- und zielgruppenübergreifende Handlungsansätze zu entwerfen und möglichst große Teile der Stadtgesellschaft einzubinden. Es basiert auf dem Methoden- und Erfahrungstransfer zwischen Chemnitz und Städten mit vergleichbarer Transformationsgeschichte in Europa.

Übergeordnetes Ziel des Modellprojekts ist die Öffnung innovativer Räume für gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen mit Rechtsextremismus in Chemnitzer Kultureinrichtungen. Diese sollen eine breite Öffentlichkeit in der Stadt erreichen und einbinden.

Über Wissensvermittlung, Vernetzung und das Eröffnen von Reflexionsräumen auf kommunaler und europäischer Ebene sollen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Chemnitzer Kultureinrichtungen im Themenfeld Rechtspopulismus stark gemacht werden. Unter den Angeboten sind Seminare für Chemnitzer Kulturakteure, mehrtägige europäische Vernetzungs- und Bildungsreisen sowie vierteljährliche Schnittstellentreffen auf kommunaler Ebene.

Die inhaltlich-fachliche Begleitung und Initiierung kultureller Produktionen in Chemnitz entlang unterschiedlicher Narrative, die mit rechtspopulistischen Einstellungen in Verbindung stehen, fließt ein in ein jährliches Festival, welches Best-Practice-Beispiele auf nationaler und europäischer Ebene nach Chemnitz einlädt und zusammenbringt: mittels kultureller Produktionen, Ausstellungen, Installationen im öffentlichen Raum sowie einem politischen Rahmenprogramm auf kommunaler Ebene.