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FairHandeln! - Diskriminierungsschutz in der Arbeitswelt stärken

Kontaktdaten

Opferperspektive e. V. / Fachstelle Antidiskriminierungsarbeit
Rudolf-Breitscheid-Str. 164
14482 Potsdam
Tel: 0331 81700 00
info(at)opferperspektive.de


Projektinhalt

  • Zielgruppe: von Diskriminierung betroffene Personen
  • Ort: Brandenburg

Das Modellprojekt „FairHandeln! – Diskriminierungsschutz in der Arbeitswelt stärken“ hat das Ziel, in zwei Brandenburger Regionen neue Ansätze zum Empowerment von Personen zu entwickeln und zu erproben, die von Diskriminierung betroffen sind. Die Betroffenen werden in ihrer Autonomie und Selbstbestimmung im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus im berufsbildenden Umfeld und am Arbeitsplatz gestärkt, um ihre Interessen nachhaltig und selbstbestimmt vertreten zu können. Daneben soll ihnen das Modellprojekt Zugänge zu existierenden Unterstützungs- und Beratungsangeboten im Land eröffnen.

Zudem werden Personalvertretungen und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Arbeitsumfeld sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für Formen rassistischer Diskriminierung und die Bedeutung von Chancengleichheit und Diversity am Arbeitsplatz sensibilisiert.

Das Modellprojekt startete mit einer umfangreichen Bedarfsermittlung. Hierbei wurden alle zentralen Kooperationspartnerinnen und -partner sowie die relevanten Akteurinnen und Akteuren einbezogen, um regionale Strukturen, Problemlagen und Bedarfe zu identifizieren.

Bisher sind auf dieser Basis modulare Fortbildungspakete für die Zielgruppen entwickelt worden. Je nach Bedarf können diese kombiniert und auch an bestehende Angebote angedockt werden, wie zum Beispiel:

  • im gewerkschaftlichen Umfeld,
  • bei Veranstaltungen zu Diversity im Unternehmensbereich oder
  • in Maßnahmen der beruflichen Bildung.

Die Module sollen in unterschiedlichen Kontexten – etwa im Betrieb, in berufsbildenden Einrichtungen, in der Verbandsarbeit – niedrigschwellig, alltagsnah, lösungs- und ressourcenorientiert umsetzbar sein.

Die Bildungspakete werden praktisch erprobt, um anschließend unter anderem im Rahmen eines bundesweiten Fachkräfteaustausches reflektiert, verbreitet und weiterentwickelt zu werden. Ausgehend von diesen Erfahrungen wird eine umfangreiche Handreichung sowohl für Betroffene als auch für Akteurinnen und Akteure der Arbeitswelt entwickelt und bundesweit angeboten.