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Empowerment für den Arbeitswelt-Parcours

Kontaktdaten

Bildungsstätte Bredbeck, Heimvolkshochschule des Landkreis Osterholz
An der Wassermühle 30
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel: 04791 961 837
neziha.ciftci(at)bredbeck.de
www.empowerment-bredbeck.de


Projektinhalt

  • Zielgruppe: junge Menschen mit Fluchterfahrungen zwischen 16 und 27 Jahren im Übergang von der Schule in den Beruf
  • Ort: Landkreis Osterholz, das Projekt ist für alle Personen bundesweit offen
  • Kooperationspartner: Amt für Bildung Osterholz, Arbeiterwohlfahrt Bremen, Berufsbildende Schulen (BbS), Diakonisches Werk des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Osterholz-Scharmbeck, Fluchtraum Bremen e. V., Haus der Kulturen Osterholz, Integrierte Gesamtschule Lilienthal, Integrierte Gesamtschule Osterholz, Jugendhaus Pumpelberg Osterholz, Jugendliche ohne Grenzen, Kooperative Gesamtschule Schwanewede, Landkreis Osterholz, Lernhaus im Campus Osterholz, MigrantenElternNetzwerk e. V., ProArbeit kommunale Anstalt des öffentlichen Rechts Osterholz, SOS Kinderdorf Worpswede, Yezidische Gemeinde OHZ e. V.

Das Projekt entwickelt Workshops und Seminare, die insbesondere auf die arbeitsweltbezogenen Bedürfnisse und Probleme junger Menschen mit Fluchterfahrung zugeschnitten sind. Im Zentrum steht zum einen, die Zielgruppe zur aktiven Gestaltung des eigenen Berufs- und Lebenswegs zu befähigen. Zum anderen erhalten die Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer Wissen über die eigenen Rechte als Beschäftigte bzw. Beschäftigter.

Eventuell vorhandene sprachliche Hürden werden mit künstlerisch-kreativen Ansätzen überwunden. Der Zugang zu den Inhalten, die Ermittlung der eigenen Stärken und Schwächen für die Berufswahl und die Sensibilisierung zur demokratischen Mitbestimmung und Teilhabe sollen erleichtert werden. Ein solches Informationsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchthintergrund zum Übergang von der Schule in den Beruf bereitzustellen, ist neuartig.

Im Projektzeitraum werden insgesamt 30 Tages- und 14 Blockseminare durchgeführt. Die eintägigen Workshops finden im Sinne einer aufsuchenden Bildungsarbeit an Schulen und in lokalen Ausbildungsorten statt. Auf diesem Weg wird die Zielgruppe in das Thema eingeführt und sie erhält Impulse zur Reflexion. Die vertiefenden dreitägigen Blockseminare in der Bildungsstätte bieten mehr Zeit und Raum für Austausch, Beratung, gemeinsames Lernen und die Entwicklung von Handlungsstrategien. Die Tages- und Blockseminare können inhaltlich aufeinander aufbauen. Methodisch wird mit Ansätzen der kulturellen und politischen Bildung gearbeitet, zum Beispiel mit Ansätzen der Theater-, Bewegungs- und Biografiearbeit.