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Berufsschulen für Demokratie und gegen Alltagsrassismus. Für vielfaltssensible Haltung gegen religiösen Extremismus


Projektinhalt

  • Zielgruppe: Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer, Berufsschülerinnen und Berufsschüler
  • Ort: Bayern
  • Kooperationspartner: Religionspädagogisches Zentrum in Bayern (RPZ), Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn

Die Schule ist ein Mikrokosmos, in dem gesellschaftliche Veränderungsprozesse früh erkennbar sind. Hierzu gehören auch die zunehmende Vielfalt an Religionen und die damit einhergehenden unterschiedlichen Wertvorstellungen und kulturellen Prägungen. Wenn es darum geht, die demokratische Handlungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern zu stärken, stellt diese Vielfalt auch Berufsschulen vor große Herausforderungen. Daher ist es wichtig, die Lehrkräfte bei dieser zentralen Aufgabe zu unterstützen.

Diesem Thema widmet sich das Modellprojekt „Berufsschulen für Demokratie und gegen Alltagsrassismus. Für eine vielfaltssensible Haltung gegen religiösen Extremismus“. Es ist ein Kooperationsprojekt der Eugen-Biser-Stiftung mit dem Religionspädagogischen Zentrum in Bayern (RPZ) in Zusammenarbeit mit dem Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn.

Ziel ist unter anderem, in Fortbildungen mit Berufsschullehrkräften interreligiöse Projekttage zu entwickeln und exemplarisch durchzuführen. Schülerinnen und Schüler sollen so die Möglichkeit erhalten, in einem noten- und wertungsfreien Dialograum religions- und weltanschauungsübergreifend Fragen zu Religion und demokratischem Zusammenleben zu diskutieren und praktisches Handeln zu erproben.

Lehrerinnen und Lehrer an Berufsschulen arbeiten bereits mit einer Schülerschaft, die die große kulturelle Vielfalt in der deutschen Gesellschaft repräsentiert. Um Zugang zur Lebenswelt dieser heterogenen Schülerschaft zu erhalten, möchte das Modellprojekt eine vielfaltssensible Haltung einüben, die den Umgang mit der Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationserfahrung thematisiert.

Begleitet wird das Projekt laufend von einem wissenschaftlichen Beirat aus katholischen, evangelischen und muslimischen Religionspädagoginnen und -pädagogen, mit denen in einem weiteren Schritt ein Modulheft erstellt wird.