Zum Inhalt springen Zum Hauptmenü springen Zum Servicemenü springen

Aktiv im Betrieb für Demokratie und Vielfalt

Kontaktdaten

Mach' meinen Kumpel nicht an! - für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e. V.
Hans-Böckler-Str. 39
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 4301 193
info(at)gelbehand.de
www.gelbehand.de/werde-aktiv/aktiv-im-betrieb


Projektinhalt

  • Zielgruppe: Ausbilderinnen und Ausbilder
  • Ort: bundesweit
  • Kooperationspartner: Projektbetriebe

Der Betrieb ist ein Ort, in dem Jugendliche unterschiedlicher Herkun¬ft, Kultur sowie politischer und weltanschaulicher Einstellung aufeinandertreffen und miteinander auskommen müssen. Die Aufgabe der beruflichen Bildung ist im Kern die Vermittlung von Handlungskompetenzen. Diese sind jedoch nicht beschränkt auf die berufliche Dimension betrieblich verwertbaren Handlungswissens, sondern betreffen auch die charakterliche Förderung der Jugendlichen. Die Kompetenzen können damit um die soziale Dimension, darunter demokratieförderndes Verhalten und Akzeptanz der Vielfalt, ergänzt werden.

Das Ziel des Modellprojekts „Aktiv im Betrieb für Demokratie und Vielfalt“ ist es, Vielfalt und demokratieförderndes Verhalten am Arbeitsplatz durch die Implementierung von Demokratiebildung, Antirassismusarbeit und Konfliktlösung im Ausbildungslehrplan zu fördern.

Es werden maßgeschneiderte und passgenaue Module zu Demokratiebildung, Antirassismusarbeit und Konfliktlösung entsprechend den Wünschen und Rahmenbedingungen der Projektbetriebe erstellt, erprobt und in den Ausbildungslehrplan integriert. Das so erarbeitete Material wird ausgewertet und zu modellhaften Modulen verarbeitet, die auch auf weitere Ausbildungsbetriebe übertragen werden können. Die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter beraten, begleiten und organisieren Schulungen für Ausbilderinnen und Ausbilder zu diesen Themen.

Die betriebliche Ausbildung ist bislang gänzlich unerforscht, was die Entwicklung und Umsetzung von wirksamen Handlungsansätzen zur Demokratieförderung, Antidiskriminierung und zur niedrigschwelligen Bewältigung von Konflikten angeht. Das Konzept sieht zum einem die Entwicklung von neuen Handlungsansätzen vor. Zum anderen liefert es Fallstudien zur Umsetzung der Handlungsansätze und ermöglicht darüber hinaus auf dieser Grundlage, Modelle zu erstellen, die bundesweit einsetzbar sind.