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Play Together

Kontaktdaten

Pavillon der Hoffnung in Leipzig e. V.
Puschstr. 9
04103 Leipzig
Tel: 0341 1248747
dl(at)pavillon-leipzig.de
www.playtogether.onl


Themenfeld

Antidiskriminierung und Frühprävention im Vorschulalter


Projektziele

Das Projekt PlayTogether ist ein Projekt zur Rassismusprävention und Demokratieförderung bei Kindern bis zur ersten Klasse und deren Familien. Ziel ist es, über die Attraktion eines Indoor-Spielplatzes Familien zu erreichen, die Vorbehalte und Vorurteile hegen und ohne diesen besonderen Anziehungspunkt nicht an einem Demokratieprojekt teilnehmen würden.

Das Angebot soll durch die Vermittlung von Wissen über Kulturen die Akzeptanz von kulturellen und religiösen Unterschieden fördern  und dafür sorgen,  dass die Skepsis Fremdem gegenüber abnimmt. Kinder sollen lernen, für Toleranz und gegen Diskriminierung einzutreten. Darüber hinaus soll das Projekt als Referenz dienen für Pädagoginnen und Pädagogen sowie Erzieherinnen und Erzieher, um eigenständig toleranzfördernde Programme durchzuführen. Nicht zuletzt wird erwartet, dass über die Vermittlung durch die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher eine positive Wirkung auf das familiäre Umfeld der Kinder erreicht wird.

Durch die Handreichung von Material und Hinweisen zur Durchführung wird angenommen, dass auch andere Träger - gegebenenfalls in kleinerem Rahmen - die Erkenntnisse nutzen können, um ähnliche Programme durchzuführen.


Handlungskonzept

Die Durchführung des Projektes ist mehrschichtig aufgebaut.
Gemeinsam mit Pädagoginnen und Pädagogen sowie Erzieherinnen und Erziehern werden Gruppenprogramme durchgeführt, die Gleichberechtigung fördern und kindgerecht kulturelles Wissen vermitteln. Beim Lesen von Geschichten, Erarbeiten von Rollenspielen oder anhand von Puppenspielen erfahren die Kinder, warum eine vielschichtige, abwechslungsreiche Gesellschaft so wichtig ist und üben selbst respektvolles Verhalten ein. Beim gemeinsamen Malen oder Basteln können vorhandene Grenzen überwunden und etwas Gemeinsames geschaffen werden. Dabei kommt der situationsorientierte Ansatz zum Tragen, der auf emotional-soziale Kompetenzen setzt. Im Projekt wird eine Freude vermittelnde Umgebung geschaffen, in der leichter gelernt und gefragt werden kann.

Beim freien Spielangebot wird sachorientiert mittels Schautafeln über andere Länder und Religionen informiert. Kinder und ihre Familien können ihr Wissen erweitern und Vorurteile überwinden. Die Gemeinschaftlichkeit wird über gemeinsame Aktivitäten gefördert. Unterschiedliche Spiele laden zum gemeinsamen Ausprobieren ein. Mittels eines mehrsprachigen Memory-Spieles können zum Beispiel Sprachbarrieren abgebaut werden. Kontakt zwischen den Besuchern kann auch dank der Vermittlung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen werden, die zu gemeinsamen Gesprächen animieren.

Unterstützt bei der Arbeit wird das Projekt vom Netzwerk Integration und Migranten in Leipzig, vom Verein Zukunft für Kinder e. V., von der Ökumenischen Flüchtlingshilfe der Diakonie und Caritas in Leipzig, von der Katholischen Studentengemeinde, der Heilsarmee, der Leipziger Kinderstiftung und vielen mehr.

Die Innovation des Projektes zeigt sich darin, dass durch den Einsatz einer hochwertigen Attraktion gerade auch solche Familien erreicht werden, die sonst nicht an der Thematik interessiert sind. PlayTogether erreicht also Familien, die sonst schwer zu erreichen sind, obwohl sie eine wichtige Zielgruppe darstellen.