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Nicht in meinem Namen! Gemeinsam gegen Diskriminierung, antimuslimischen Rassismus und den Missbrauch von Religion

Kontaktdaten

AWO Arbeit & Qualitfizierung gGmbH Solingen
Kullerstraße 4-6
42651 Solingen
Tel: 0212 23 13 44 0
info[at]awo-aqua.de


Themenfeld

Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit


Projektziele

„Nicht in meinem Namen! - Gemeinsam gegen Diskriminierung, antimuslimischen Rassismus und den Missbrauch von Religion“ ist ein Projekt, das ein gesellschaftliches Bewusstsein für den antimuslimischen Rassismus (Islamfeindlichkeit) schaffen, Differenzierungen aufzeigen sowie Vorurteilen entgegenarbeiten möchte. Ein Schwerpunkt des in der Stadt Solingen aktiven Projektes ist es, Jugendlichen Gehör zu verschaffen, ihnen Raum für Fragen zu geben und Handlungsstrategien gegen Diskriminierung (speziell Islamfeindlichkeit) gemeinsam mit ihnen zu entwickeln. Muslimische und nicht-muslimische Jugendliche sowie Erwachsene (insbesondere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wie Lehrerinnen und Lehrer, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter etc.) sind willkommen, um sich über Diskriminierungen auszutauschen, Eigeninitiative im Bereich der Demokratie- und Toleranzförderung zu ergreifen oder um einfach mehr über den Islam zu erfahren. Jugendliche sollen zudem die Möglichkeit bekommen, gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Initiative zu ergreifen- ihrer eigenen Kreativität ist dabei freien Lauf gelassen. Durch die Arbeit mit Schulen sowie erwachsenen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren soll ein langfristiger Transfer in die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe gelingen.


Handlungskonzept

Durch schulische und außerschulische Bildungsworkshops im Bereich Islam, Islamfeindlichkeit und Identität, in denen Fragen und Vorurteile aufgegriffen und behandelt werden, soll ein Teil der Projektziele erreicht werden (z.B. Förderung demokratischen und pluralistischen Gedankenguts). Außerdem werden in unterschiedlichen Bereichen freizeit- und kulturpädagogische Aktivitäten – wie Fotoaktionen, Theater und Musik – angeboten. Dadurch soll jugendgerecht auf die Themen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit aufmerksam gemacht werden. Außerdem soll hiermit das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der Gesellschaft gestärkt werden. Langfristig ist zudem eine Antidiskriminierungsstelle geplant, zu der Jugendliche kommen können, um über ihre Diskriminierungserfahrungen zu sprechen und sich Rat zu holen.

Die kulturpädagogischen Aktivitäten dienen dem Ziel, eine breite Masse an potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erreichen und auch der Öffentlichkeitsarbeit. Denn die Projektarbeit gelingt besonders durch eine gute Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartnern (Schulen, sozialen Einrichtungen, die Stadt Solingen, Moscheen, Wohlfahrtsverbände etc.). Bei der Kooperationsauswahl ist der Projektträger offen und versucht viele unterschiedliche Bereiche abzudecken. In seiner Arbeit, speziell in der Öffentlichkeitsarbeit, will das Projekt auf die Bedürfnisse und die Wünsche der Jugendlichen eingehen. Denn durch das freie und aufgeschlossene Denken der Jugendlichen lebt das Projekt. In der Verbindung von Demokratiebildung, Partizipationsförderung, themenbezogener politischer Bildung und Methoden der kulturellen Bildung mit muslimischen und nichtmuslimischen Jugendlichen liegt dementsprechend auch der Innovationscharakter des Modellvorhabens.