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Mit Kindern in die Welt der Vielfalt hinaus - Inklusion fördern, Exklusion verhindern (KiWin)

Kontaktdaten

KinderStärken e. V.
Osterburger Str. 25
39576 Stendal
Tel: 03931 21874878
borkowski(at)kinderstaerken-ev.de
www.kinderstaerken-ev.de/kiwin/


Themenfeld

Antidiskriminierung und Frühprävention im Vorschulalter


Projektziele

Das Projekt verfolgt die Erprobung von Methoden einer Pädagogik der Vielfalt anhand der Kategorien Ethnizität, Religion, Geschlecht, sexuelle Identität und sozialer Herkunft im Elementarbereich. Anhand des Aktionsraumes ländlicher Raum und in Verbindung zwischen Theorie und Praxis der Pädagogik wird ein Methodenhandbuch entwickelt. Es wird mittels Kompetenz- und Organisationsentwicklung in KiTas implementiert und soll nachhaltig in Lehre und Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen in Sachsen-Anhalt (und darüber hinaus) verankert werden.


Handlungskonzept

Das Projekt stellt die Modellhaftigkeit durch die Erprobung von Methoden einer Pädagogik der Vielfalt anhand der Kategorien Ethnizität, Religion, Geschlecht, sexuelle Identität und sozialer Herkunft im Elementarbereich heraus. Anhand des Aktionsraumes ländlicher Raum und in Verbindung zwischen Theorie (Kooperationspartner Hochschule) und Praxis der Pädagogik wird ein Methodenhandbuch entwickelt. Es wird mittels Kompetenz- und Organisationsentwicklung in KiTas implementiert und soll nachhaltig in Lehre und Ausbildung von Pädagogen in Sachsen-Anhalt (und darüber hinaus) verankert werden.

Im Vordergrund der Projektaktivitäten in den verbleibenden 4 Monaten des Bewilligungsjahres stehen die Teamkonsolidierung, Sozialraumanalysen (im ländlichen Raum von Sachsen-Anhalt), Herstellung von Kooperationsbeziehungen mit den Projekt-Kitas (inklusive Erarbeitung von Zeit- und Maßnahmenplänen pro Einrichtung für die Folgejahre mit Fachkräften, Eltern und Kindern) sowie die allumfassende Information derer zu Inhalten und Zielen des Projektes.

Die Maßnahmen der ÖA (eigenes Logo, Flyer und Homepage) scheinen geeignet um im Zusammenspiel mit dem Beziehungsaufbau zu den Kindertageseinrichtungen einen erfolgreichen Projektstart in diesem Jahr zu gewährleisten. Der für November/Oktober 2016 anvisierte inhaltliche Projektstart in 2 KiTas ist ambitioniert, aufgrund der Vorerfahrungen und Vernetzung des Trägers und seines Kooperationspartners (Kompetenzzentrum Frühe Bildung) im Sozialraum aber realistisch. Im Förderjahr 2017 treten 2 weitere KiTas hinzu, welche zusammen mit den KiTas aus 2016 das Erprobungsgebiet darstellen.

Anhand der Instrumente Fachtage, Projektbeirat und Publikation sowie deren Jährlichkeit wird die Weiterentwicklung des Projekts in den Folgejahren gewährleistet. Dabei ist die Vernetzung nicht nur auf das Projektgebiet beschränkt, sondern soll über die genannten Instrumente auch bundesweit wirken und die Ergebnisse im Fachdiskurs verbreiten. Generell ist die Einbindung des Projektes in den wissenschaftlichen Fachdiskurs aufgrund der Beteiligung von Hochschule und Kompetenzzentren als sehr hoch anzusehen. Intersektionale Machtverhältnisse werden im Projektkontext anerkannt und in die Umsetzung des Projekts (bspw. bei Teamzusammensetzung und –building) eingebracht. Das Qualitätssicherungssystem setzt an verschiedenen Punkten in der Durchführung und Reflexion der Projektaktivitäten an und ist aufgrund der engen wissenschaftlichen Begleitung als von hohem Gehalt anzusehen.