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MENTOR - Miteinander für ENgagement, TOleranz und Respekt

Kontaktdaten

Kulturwerkstatt e. V. Reutlingen
Museumstraße 7
72764 Reutlingen
Tel: 07121 33 40 71
info(at)kulturwerkstatt.de
http://mentor-reutlingen.de


Themenfeld

Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit


Projektziele

Ein Kernbereich der Arbeit im Modellprojekt ist die Mentor_innenausbildung. Hierbei haben junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 die Möglichkeit, selbst als Mentor_in gegen Islamfeindlichkeit aktiv zu werden. Die Mentor_innenausbildung umfasst die theoretische, die organisatorische und die praktische Ebene.

Das Modellprojekt MENTOR hat darüber hinaus das Ziel, ein Angebot für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und dabei moderne Methoden aus der Medienpädagogik zu verwenden. Es soll erprobt werden, inwiefern die verschiedenen Methoden sich dazu eignen, Themen wie Islamfeindlichkeit, religiösen und politischen Extremismus, Ausgrenzung und Diskriminierung auf spielerische und zielgruppengerechte Weise zu behandeln.

Am Ende der Projektlaufzeit soll eine methodische Handreichung veröffentlicht werden, die Hinweise und Tipps für die Praxis gibt. Konkret werden hier Ausbildungsinhalte und -methoden sowie das methodische Vorgehen bei Medienworkshops für Kinder und Jugendliche vorgestellt.


Handlungskonzept

Die Mentor_innenausbildung markiert den Beginn des Modellprojekts. Hier werden junge Menschen theoretisch und praktisch an die pädagogische Arbeit und an das Phänomen der Islamfeindlichkeit herangeführt. Die Ausbildungsinhalte werden über die Weitergabe von Lesematerial, Durchführung von Präsentationen, Workshops und der Assistenz in der Praxis vermittelt.

Die Ausbildung findet einmal im Jahr statt und befähigt die Mentor_innen, in Absprache mit ihren Projektberater_innen selbstständig gegen Islamfeindlichkeit aktiv zu werden. Die Mentor_innen sind auch Multiplikator_innen für das Projekt und werden so über die Jahre neue Teilnehmer_innen für die Ausbildung gewinnen.

Da die Mentor_innen angehalten sind, auch selbstständig methodische Ideen miteinzubringen und an Bedürfnisse vor Ort anzupassen, ist die Workshopausrichtung methodisch zunächst offen. Diese Offenheit wird durch verschiedene medienpädagogische Inputs von den Projektberater_innen ergänzt. Unter anderem finden statt:
•    Foto- und Filmprojekte (auch mit Tablets)
•    Musikprojekte
•    Kulturelle GeoCaches mit interaktiver Geschichte
•    Alternative Reality Spiele
•    Workshops an Schulen

Die Innovation des Modellprojekts liegt im Einsatz neuer medienpädagogischer Trends zur Bearbeitung des Phänomens der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Die Möglichkeiten des mobilen Internets erlauben gänzlich neue Herangehensweisen an pädagogische Themen.