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LEADING - Analyse, Entwicklung, Anwendung und Reflexion demokratischer Handlungslogiken für den ländlichen Raum

Kontaktdaten

Netzwerk für Demokratie und Courage e. V. (NDC)
August-Bebel-Straße 89
18055 Rostock
Tel: 0381 12 85 310
thomas.jelitte(at)netzwerk-courage.de
www.netzwerk-courage.de/web/150-2097.html


Themenfeld

Demokratiestärkung im ländlichen Raum


Projektziele

Das Modellprojekt „LEADING - Entwicklung, Anwendung und Reflexion demokratische Handlungslogiken für den ländlichen Raum“, umgesetzt durch das Netzwerk für Demokratie und Courage hat die Erhöhung der Handlungsfähigkeit von Schul- und Jugendsozialarbeiter/-innen bei der Intervention gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zum Ziel. Gerade Schul- und Jugendsozialarbeiter/-innen kommt bei der Intervention gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus etc. eine besondere Rolle zu. Auf der anderen Seite findet in der Ausbildung von Schul- und Jugendsozialarbeiter/-innen nur eine ungenügende Vorbereitung auf pädagogische und inhaltliche Intervention gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit statt. Im Arbeitsalltag fehlt es oft an persönlichem Wissen bzw. an geeigneten Konzepten, oder die strukturellen Bedingungen an Schulen (Zeit, Kommunikationswege, Vereinbarungen, etc.) sind unzureichend entwickelt.

Diese Herausforderungen im Detail zu erkennen und Möglichkeiten des Umgangs mit diesen zu entwickeln, sind zentrale Eckfeiler des Modellprojektes. Ziel ist es somit, eine integrierte, innovative Strategie für Kinder- und Jugendeinrichtungen zu entwickeln, die die Akteure der Schul bzw. Jugendsozialarbeit bei der (Weiter-)Entwicklung von Formen demokratischer Zusammenarbeit, Partizipation und Umgang mit demokratiegefährdenden Vorfällen sensibilisiert und Ihnen ggf. entsprechendes Wissen und Handlungskompetenzen vermittelt.


Handlungskonzept

Bei der Umsetzung des Projektes wird eng mit Trägern zusammengearbeitet, über die Schul- und Jugendsozialarbeiter_innen angestellt sind. Gerade die Kooperation mit diesen Trägern, momentan dem Storchennest e. V. mit Sitz in Niepars, bietet die Möglichkeit nicht von außen auf Schul- und Jugendsozialarbeit zu schauen, sondern mit den Schul- und Jugendsozialarbeiter_innen zusammen aktuelle Herausforderungen zu erkennen und geeignete Reaktionsmöglichkeiten darauf zu entwickeln. Diese Maßnahmen werden anschließend umgesetzt und gemeinsam ausgewertet. Somit kann sichergestellt werden, dass die Ziele, die erreicht werden sollen, auch tatsächlich erreicht wurden. Maßnahmen bei denen dies nicht der Fall war, werden nicht weiter verfolgt.

Als erfolgreich bewertete Maßnahmen werden dokumentiert und auch Schul- und Jugendsozialarbeiter_innen zur Verfügung gestellt, die in der jeweiligen Projektphase nicht direkt beteiligt waren. Am Ende des 5-jährigen Modellprojektes soll ein Handlungskonzept vorliegen, das eine Unterstützung für Schul- und Jugendsozialarbeiter_innen in der Auseinandersetzung mit Rassismus, Sexismus, Antisemitismus oder anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit darstellt. Dabei ist erklärtes Ziel, dass dieses Konzept viele unterschiedliche Ansätze bietet, also eine Sammlung darstellt, aus der sich Schul- und Jugendsozialarbeiter_innen je nach Situation und Bedarf bedienen können. Die weitere Begleitung des Netzwerkes für Demokratie und Courage bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen ist dabei möglich, aber nicht notwendig.