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Jugend im Land 3.0 - Digitale Demokratie- und Engagementförderung im ländlichen Raum

Kontaktdaten

Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt (LAGFA) e. V.
Leipziger Straße 37
06108 Halle
Tel: 0345 20 03 411
info(at)lagfa-lsa.de
http://www.lagfa-lsa.de/jugend-im-land-3-0-vorgestellt.html


Themenfeld

Demokratiestärkung im ländlichen Raum


Projektziele

Ziel des Modellprojekts „Jugend im Land 3.0“ ist es, neue Formen und innovative Ansätze demokratischer Mitbestimmung und der Förderung bürgerschaftlichen Engagements bei Jugendlichen in ländlichen Regionen zu erproben, zu evaluieren und in bestehende bzw. weiterzuentwickelnde Strukturen zu transferieren.

Dabei kommt der Nutzung von Computerspielen, digitalen Medien, Online-basierten Simulationen und sozialen Netzwerken, wie etwa Facebook, Instagram, WhatsApp, YouTube usw., eine besondere Bedeutung zu.

Junge Menschen sind aktuellen Studien zufolge permanent online: über soziale Netzwerke, Apps und Online-Spiele sind sie ständig in Kommunikation miteinander und tauschen sich über Alltagsprobleme, aber auch zu gesellschaftlichen Fragen aus. Das Modellprojekt geht der Frage nach, wie Social Media und online-Spiele zur politischen Bildungsarbeit, Demokratie- und Engagementförderung junger Menschen im ländlichen Raum wirksam genutzt werden können.


Handlungskonzept

Die Projektumsetzung erfolgt maßgeblich über die Regionalpartner, anerkannte Träger der Jugendarbeit in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Stendal sowie im Burgenlandkreis. Eine enge Kooperation mit den Hochschulen in Magdeburg-Stendal und Merseburg sowie der Universität Halle-Wittenberg ist vorgesehen. Die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt sowie das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt (LAMSA) bringen ihre Erfahrungen, Kompetenzen und Netzwerke in die Projektumsetzung ein.

Kernstück des Projekts bildet das abgestimmte Zusammenspiel von Online- und Offline-Angeboten mit dem Ziel, Veränderungsbedarfe aus der Sicht junger Menschen zu identifizieren und zu bearbeiten. Online basierte Computersimulationen wie „Minecraft“ und „Sims“ sollen jungen Menschen helfen, Wünsche für die Gestaltung ihres Gemeinwesens zu erkennen, zu artikulieren und zu bearbeiten.

In Folge gezielter jugend-politischer Bildungsarbeit werden im gesamten Projektzeitraum 25 bis 30 Jugendliche pro Region zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren  (Arbeitstitel: Scouts) für Jugendbeteiligung ausgebildet. Über on- und offlinebasierte Schulungen und Beratungen werden sie befähigt, Projekte zur Teilhabe und Mitbestimmung vor Ort selbst zu initiieren und aktiv mitzugestalten.