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Hör mir zu! - Für Demokratie und Vielfalt - gegen Islamfeindlichkeit und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der beruflichen Bildung

Kontaktdaten

Berlin:
DEVI e. V. Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung
Chausseestraße 29
10115 Berlin
Tel: 030 28 04 51 34
kontakt(at)osz-gegen-rechts.de

demokratieundvielfalt.de

Hamburg:
DEVI e. V. Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung
Telemannstr. 56 a
20255 Hamburg
Tel: 040 411 885 695
stefan.rudschinat(at)devi.hamburg


Themenfeld

Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit


Projektziele

Ziel des Projekts ist es, in berufsbildenden Einrichtungen in Berlin und Hamburg eine breit angelegte und intensivierte Auseinandersetzung mit Ursachen und Erscheinungsformen von Islamfeindlichkeit und anderen Formen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) anzuregen. Denn von den vielfältigen und komplexen gesellschaftlichen Debatten im Zusammenhang mit dem „Islam“ bzw. „Muslimen“ in Deutschland bleiben auch berufliche Schulen nicht unberührt.

Nicht selten werden in diesen Diskussionen gruppenbezogen-menschenfeindliche Vorurteile und Stereotype reproduziert. Die starke Polarisierung ist gleichermaßen Herausforderung und Chance, mit jungen Menschen über grundsätzliche Fragen des Zusammenlebens in einer zunehmend vielfältiger werdenden Gesellschaft in das Gespräch zu kommen.

Die zentrale Methode im Projekt ist das „Audit für Vielfalt und Demokratie - gegen Islamfeindlichkeit und GMF“. Audits sind ein erprobtes Instrument der Qualitätsentwicklung. Das Audit bietet Lehrenden und Lernenden einen Rahmen, um gemeinsam Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, mit denen eine diskriminierungssensible und menschenrechtsorientierte Schulkultur gestärkt werden kann.


Handlungskonzept

Das Audit soll im Projektzeitraum in insgesamt zehn Einrichtungen der beruflichen Bildung in Berlin und Hamburg umgesetzt werden. In einem einjährigen Auditzyklus definiert eine Auditgruppe – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Lernenden, Lehrenden und der Schulleitung – gemeinsam Qualitätskriterien, durch die eine diskriminierungssensible und Vielfalt wertschätzende Schulkultur gekennzeichnet ist.

Auf der Grundlage dieser Kriterien wird in der eigenen Einrichtung ein Ist-Zustand erhoben, um dann Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die geeignet sind, die den in den Kriterien formulierten Soll-Zustand zu erreichen. Zum Abschluss des Auditzyklus wird das Erreichte evaluiert und das nächste Jahr mit neuen oder angepassten Zielstellungen vorbereitet.

Das Audit ist dabei bewusst auf ein Schuljahr angelegt, damit alle am Prozess beteiligten die Wirksamkeit ihres Engagements miterleben können.
Bei der Umsetzung des Audits wird die Auditgruppe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Projekts unterstützt und nachhaltig befähigt, dieses künftig selbständig umsetzen zu können.

Parallel zur Umsetzung der Audits werden die wesentlichen thematischen Inhalte, Ansätze und Methoden und Best-Practice Erfahrungen aus dem Projekt aufbereitet und in Fortbildungen, Fachtagen und einer Dokumentationsbroschüre vertieft und einem größeren Kreis von Pädagoginnen und Pädagogen in und im Umfeld der beruflichen Bildung zugänglich gemacht.

Die Laufzeit des Projekts beträgt fünf Jahre (2015-2019). In diesem Zeitraum können die Angebote nachgefragt werden.