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Akzeptanz für Vielfalt – gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit

Kontaktdaten

Stiftung Akademie Waldschlösschen
37130 Gleichen-Rheinhausen
Tel.: 05592 92 77 0
info(at)waldschloesschen.org
www.akzeptanz-fuer-vielfalt.de


Themenfeld

Homosexuellen- und Transfeindlichkeit


Projektziele

Das Modellprojekt „Akzeptanz für Vielfalt – gegen Homosexuellen-, Trans*- und Inter*feindlichkeit“ richtet sich mit seinen Bildungsangeboten überwiegend an Vertreter*innen der Kommunen und Verwaltung, der Kinder- und Jugendarbeit, des pädagogischen Bereichs und des Sports. Ziel des Projektes ist eine Sensibilisierung für die Belange von lsbt*i* (lesbischen, schwulen, bi-, trans*- und inter*sexuellen)-Menschen und darauf aufbauend zielgruppenbezogene Qualifizierungen, durch die gesellschaftliche Akteure befähigt werden, im jeweils eigenen Wirkungsumfeld gegen diese Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu arbeiten.

In den Projektjahren 2016 bis 2018 finden kontinuierlich zielgruppenspezifische Qualifizierungsmaßnahmen statt. Die daraus evaluierten Standards für Bildungsangebote sollen schließlich in die Regelstrukturen überführbar sein. Als Ergebnis des Modellprojektes soll ein nachhaltiges breites gesellschaftliches Bündnis gegen Homosexuellen-, Trans*- und Inter*feindlichkeit entstehen, das im wechselseitigen Austausch weiterarbeiten kann.

 Der Innovationsgehalt des Projektes besteht darin, durch die Mitwirkung unterschiedlicher Träger und Akteur_innen eine sensibilisierende, qualifizierende und zugleich aktivierende Beschäftigung mit Homosexuellen-, Trans*- und Inter*feindlichkeit auf eine möglichst breite gesellschaftliche Basis zu stellen. Die wenigen bestehenden Angebote werden erstmals vernetzt, gestärkt und ausgebaut.


Handlungskonzept

Die Durchführung des Modellprojekts teilt sich in drei Phasen auf:

2015: Bedarfsermittlung, Vernetzung und Impulsveranstaltungen  
2016 – 2018: Impulsveranstaltungen  und Qualifizierungsmaßnahmen
2019: Evaluation und Überführung in Regelstrukturen

In allen drei Projektphasen werden lokal/regional Impulsveranstaltungen zum Thema Homosexuellen-, Trans*- und Inter*feindlichkeit durchgeführt. Dadurch entsteht ein Austausch mit regionalen Akteuren, und es werden konkrete Bedarfe ermittelt sowie neue Zielgruppen für die Qualifizierungsmaßnahmen erschlossen. Den Schwerpunkt der zweiten Projektphase bilden zielgruppenspezifische Qualifizierungsmaßnahmen, in die die jahrzehntelange Erfahrung der Akademie Waldschlösschen als staatlich anerkannter Träger der Erwachsenenbildung einfließen.

Es besteht außerdem eine enge Zusammenarbeit mit der Landeseinrichtung der Erwachsenenbildung „Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen“ und dem Queeren Netzwerk Niedersachsen. Darüber hinaus bietet ein breit aufgestelltes Netzwerk von Kooperationspartner_innen (Hochschulen, Kommune, Wohlfahrtsverband, Stiftungen und Vereine) Zugang zu den Zielgruppen des Projektes. Durch kontinuierliche Vernetzungsarbeit sowohl mit lsbt*i*- wie auch mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteur_innen und einem jährlich organisierten Vernetzungstreffen im Rahmen des Projekts werden die Zielgruppen ermutigt, gegen Homosexuellen-, Trans*- und Inter*feindlichkeit vorzugehen und eigene Vorortprojekte durchzuführen.