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Kompetenznetzwerk Antisemitismus (KOMPAS) launcht seine Webseite

Das Kompetenznetzwerk Antisemitismus (KOMPAS) stellt mit dem Launch seiner Webseite die gemeinsame Arbeit gegen Antisemitismus vor

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Das Kompetenznetzwerk Antisemitismus (KOMPAS) hat am 30. Juni in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin die gemeinsame Arbeit vorgestellt und eine neue Webseite präsentiert. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey würdigte den Einsatz von KOMPAS in den Bereichen Antisemitismusprävention, antisemitismuskritische Bildungsarbeit und Beratung. Zu dem Netzwerk, das vom Bundesfamilienministerium mit 1,8 Millionen Euro gefördert wird, gehören fünf bundesweit tätige Organisationen.

Ab sofort präsentiert das Kompetenznetzwerk Antisemitismus sich und seine Angebote auf der Webseite www.kompetenznetzwerk-antisemitismus.de. Das Netzwerk besteht aus fünf bundesweit tätigen Organisationen, die sich in den Bereichen Analyse, Bildung und Beratung seit Jahren gegen Antisemitismus engagieren. Der Zusammenschluss wird durch das Programm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die nächsten fünf Jahre gefördert.

Zum Netzwerk gehören das Anne Frank Zentrum, die Bildungsstätte Anne Frank, der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS), das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland sowie die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA. Ziel des Netzwerks ist es, durch Zusammenarbeit und Wissenstransfer die Angebote im Bereich der Antisemitisprävention, der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit, der Beratung sowie der Dokumentation und Analyse antisemitischer Vorfälle zu bündeln und weiterzuentwickeln. Seine Expertise stellt das Netzwerk Antisemitismus Akteuren aus den Bereichen Bildung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Verfügung. Die neue Webseite gibt einen Überblick der Angebote.

"Fünf Partner sind stärker als jeder für sich allein. Wie notwendig es ist, gemeinsam gegen jede Form des Antisemitismus vorzugehen, haben auch die vergangenen Wochen gezeigt, denn die Corona-Pandemie wurde auch von Verschwörungstheorien begleitet. Es wurde deutlich, wie schnell, unhinterfragt und bereitwillig Antisemitismus verbreitet wird. Deshalb unterstützen wir mit unserem Bundesprogramm 'Demokratie leben!' die gemeinsame Arbeit von etablierten und erfahrenen Trägern im Bereich der Antisemitismusprävention. Unsere Gesellschaft braucht ihre Expertise."

 

Dr. Franziska Giffey

Dr. Franziska Giffey und Patrick Siegele, Direktor des „Anne Frank Zentrums“ auf der Pressekonferenz des Kompetenznetzwerks Antisemitismus (KOMPAS) in Berlin. Bild: Ruthe Zuntz

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