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Das Bundesprogramm zeigt Flagge gegen Homosexuellen- und Transfeindlichkeit

Dieses Jahr nahm „Demokratie leben!“ erstmalig am Christopher Street Day und am Lesbisch-Schwulen Stadtfest in Berlin teil. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesprogramms informierten hierbei über das Engagement des Bundesfamilienministeriums gegen Homosexuellen- und Transfeindlichkeit und präsentierten die Arbeit der in diesem Themenfeld geförderten Projekte.

Diskriminierungen und Herabsetzungen von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität stellen trotz aller in jüngster Zeit erzielten Fortschritte auch in Deutschland weiterhin drängende Probleme dar. Im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ist deshalb das Themenfeld Homosexuellen- und Transfeindlichkeit in die Förderung aufgenommen worden. Die hier aktiven Projekte befassen sich unter anderem mit der Entwicklung und Erprobung didaktischer Methoden zur Prävention von Homosexuellen- und Transfeindlichkeit bzw. dem Abbau von Vorurteilen in der Mehrheitsgesellschaft und in den Migranten-Communities.

Am 21. und 22. Juli 2018 nahm das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ am 26. Lesbisch-Schwulen Stadtfest rund um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg teil. Die Besucherinnen und Besucher des Infostandes von „Demokratie leben!“ waren an den Angeboten des Bundesprogramms zur Prävention von Homosexuellen- und Transfeindlichkeit sehr interessiert. Es gab viele positive Rückmeldungen zur Arbeit des Bundesprogramms und das Werbe- und Informationsmaterial kam bei den Besucherinnen und Besuchern des Standes gut an. Am Sonntagnachmittag besuchte die Bundesfamilienministerin den Infostand und hob hervor, wie wichtig die Präsenz von „Demokratie leben!“ auf derartigen Veranstaltungen ist. Beim Programmpartner Dissens - Institut für Bildung und Forschung e. V. informierte sie sich über Inhalte und Aktionen des Modellprojektes „Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort“.

Am 28. Juli 2018 zog der Christopher Street Day zum 40. Mal durch die Hauptstadt. Die Teilnehmenden demonstrierten für die Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*sexuellen, trans*gender, intersexuellen und anderen queeren Menschen (LSBTTIQ*). Auf dem Wagen des Bundesprogramms setzten Mitwirkende aus folgenden von „Demokratie leben!“ geförderten Trägern ein Zeichen für Vielfalt und Gleichstellung: