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Statement der Bundesfamilienministerin zur Kampagne „#glaubnichtalles“ zum Auftakt der diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

 

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[Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey steht vor einer blauen Pressewand. Sie blickt in die Kamera.]

Dr. Franziska Giffey:

„Der Anschlag auf eine Synagoge in Halle im vergangenen Oktober hat uns allen deutlich gemacht, welche Bedrohung der Antisemitismus für unsere Gesellschaft darstellt.

Und er ist bei weitem keine Randerscheinung.

Gerade in den sozialen Netzwerken und im Internet sehen wir, dass Antisemitismus wieder offener geäußert wird. Ganz aktuell zum Beispiel im Kontext von Verschwörungsmythen zur Corona-Pandemie.

Die Kampagne „#glaubnichtalles“ zum Auftakt der diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus hält hier dagegen.

Seit fünf Jahren unterstützt das Bundesfamilienministerium die Bildungs- und Aktionswochen im Rahmen unseres Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Die Wochen sind das bundesweit größte Zeichen gegen Antisemitismus. Mehr als 400 Veranstaltungen werden von ca. 200 verschiedenen Organisationen, Schulen, Jugendzentren und Jüdischen Gemeinden im ganzen Land auf die Beine gestellt.

Ob im Netz, auf der Straße, im persönlichen Gespräch: Der Kampf gegen Antisemitismus ist unsere gemeinsame Aufgabe – um Jüdinnen und Juden in unserer Gesellschaft Rückhalt zu geben und um Demokratie und Vielfalt zu schützen und zu stärken.“