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[Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey ist zu Besuch in der Kleinstadt Themar. Es erscheint die Einblendung "Besuch der lokalen Partnerschaft für Demokratie in Themar". Man sieht Impressionen der Kleinstadt, so beispielsweise eine Ikone in der Kirche.]

Dr. Franziska Giffey

"Wir sind hier heute in Themar, einer thüringischen Kleinstadt, eigentlich wie sie im Bilderbuch nicht besser gezeichnet werden könnte und trotzdem gibt es ein Problem mit Rechtsrockkonzerten, die die Stadt in Aufruhr bringen und die Menschen hierher bringen, die der Bürgermeister auch ein bisschen als ungebetene Gäste bezeichnet hat, weil es einfach ein Gedankengut ist, was hier transportiert wird, was nicht für Freiheit und Demokratie steht und für ein friedliches Zusammenleben, sondern wo eben Hass und Hetze verbreitet werden und wir haben uns hier heute angesehen, wie die Stadt damit umgeht, wie auch das Bündnis für Demokratie zusammenarbeitet und wie sich Menschen zivilgesellschaftlich, ehrenamtlich engagieren, um dem etwas entgegen zu setzen."

[Die Einblendung "Engagement gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" ist zu sehen. Auch in Themar wurden Stolpersteine verlegt, um an das Schicksal der in der NS-Zeit verfolgten und ermordeten Menschen zu gedenken. Die Ministerin ist im Gespräch mit Engagierten vor Ort. Frau Giffey legt eine weiße Rose nieder.]

Dr. Franziska Giffey

"Und die ganz bildlichen Aktionen sind die Kreuze, die wir hier in der Kirche besichtigt haben. Mit der Erinnerung an die Menschen, die Opfer geworden sind von rechtsextremer Gewalt und das ist ein ganz deutliches Bild auch dafür, dass man dieser Entwicklung weder bagatellisieren darf noch sie herunterspielen darf. Es ist nicht nur so, dass es nur die Hetze gibt und den Populismus, sondern es gibt auch sehr, sehr viele Menschen die auch dagegen aufstehen und da zu sagen: Ihr bekommt Unterstützung, auch nicht nur ideeller Art, sondern tatsächlich auch mit Fördermitteln, mit Projektmitteln, um Aktionen zu machen, um mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen, um eine gute Arbeit hier vor Ort zu machen, das ist sehr, sehr wichtig und das brauchen wir auch und ich denke, da müssen wir noch viel, viel stärker schauen, was machen wir tatsächlich mit diesen ländlichen Regionen in Ostdeutschland."

[Viele weiße Kreuze sind an eine Wand gelehnt. Sie erhalten Namen der Opfer von rechtsextremer Gewalt. Die Einblendung "Wir kümmern uns um die Kümmerer!" erscheint. Die Ministerin lässt sich die Stadt zeigen und interessiert sich für die Stimmen der Engagierten. "Weitere Informationen unter: www.demokratie-leben.de" wird eingeblendet.]