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„Demokratie leben!“ wirkt

 

Volltext-Alternative zum Video

 

[Intro – Logo des Bundesprogramms „Demokratie leben!“]

[Die ehemalige Bundestagspräsidentin Professor Dr. Rita Süssmuth geht mit einer Mitarbeiterin eine Straße entlang.]

[Prof. Dr. Rita Süssmuth sitzt in einem Raum und spricht.]

Rita Süssmuth:

„Das Programm „Demokratie leben!“, das jetzt ausgestattet ist mit 100 Millionen, ist nicht nur ein notwendiges, sondern ein Dringlichkeitsprogramm.“

[Der Leiter der JVA Rosdorf in Niedersachsen Klaus- Dietrich Janke steht im Außengelände des Gefängnises und blickt auf einen Sportplatz.]

[Klaus-Dietrich Janke steht auf dem Gefängnishof und spricht.]

Klaus-Dietrich Janke:

„Wenn man es rein statistisch betrachtet, dann ist festzustellen, dass es einen Anstieg gibt in rechtsradikalen, rassistischen oder auch antisemitischen Gewalt- und Straftaten.“

[Prof. Dr. Andreas Zick, der Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld kommt eine Treppe hinunter.]

[Prof. Dr. Andreas Zick sitzt in einer Bibliothek und spricht.]

Prof. Dr. Andreas Zick:

„Demokratie muss sichtbar sein und die Projekte machen Demokratie sichtbar.“

[Angela Klier vom Kompetenzzentrum für Gemeinwesen und Engagement Sachsen sitzt in einem Büro und spricht.]

Angela Klier:

„Ich bin immer noch der Meinung, dass sich mehr Menschen für die Demokratie engagieren, als wir das im Alltag so spüren.“

[Angela Klier trinkt in einer Bäckerei einen Kaffee. Der Blick geht durch die Fensterscheibe.]

[Möwen fliegen im Hafen von Hamburg. Am Kai liegen verschiedene Schiffe.]

[Der Journalist Michel Abdollahi steht an den Hamburger Landungsbrücken und spricht.]

Michel Abdollahi:

„Dieses Förderprogramm unterstützt all die Menschen, die an die Freiheit dieses Landes glauben, die an eine diverse Gesellschaft glauben, die an ein friedliches Zusammenleben glauben.“

[Michel Abdollahi geht an anderen Passanten vorbei die Landungsbrücken entlang. Im Hintergrund liegt der Hafen. Ein Raddampfer fährt vorbei.]

[Prof. Dr. Andreas Zick betritt durch eine Drehtür ein Gebäude.]

[Prof. Dr. Andreas Zick geht durch eine Bibliothek an Bücherregalen vorbei.]

[Prof. Dr. Andreas Zick spricht.]

Prof. Dr. Andreas Zick:

„Die einen möchten Einstellungen verändern, möchten Menschen demokratiefreundlicher machen. Andere möchten die Identifikation mit der Demokratie verändern. Wieder andere Projekte versuchen zu deradikalisieren.“

[Eine gelbe Berliner U-Bahn fährt über eine stählerne Brücke.]

[Susanna Steinbach vom Verein „Each One Teach One (EOTO)“ geht über einen großen gepflasterten Platz.]

[Susanna Steinbach steht in einem Park und spricht.]

Susanna Steinbach:

„Ich glaube, dass es Räume geben muss, in denen junge Menschen erproben können, was heißt es, demokratisch zu agieren? Was sind demokratische Verfahren? Aber auch die Wirksamkeit erfahren, dass sie mit ihrem Engagement, mit ihrem Tun tatsächlich Veränderung erfahren.“

[Susanna Steinbach schaut lächelnd in die Ferne.]

[In einem herbstlichen Baum mit nur noch wenigen Blättern bricht sich das Sonnenlicht.]

[Der Leiter des Projektes Leuchtlinie in Baden- Württemberg Heval Demirdöğen sitzt vor einem großen Regal und spricht.]

Heval Demirdöğen:

„Demokratie lebt von Partizipation und von Mitgestalten und seine Stimme einzubringen.“

[Heval Demirdöğen steht an einem Laptop und telefoniert.]

[Angela Klier sitzt in einem Büro und spricht.]

Angela Klier:

„Was ganz wichtig ist, immer wieder mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Wir müssen bei Kindern und Jugendlichen beginnen. Für sie demokratische Prozesse erlebbar machen. Sie aufklären und vor allen Dingen präventiv und aufklärerisch unterwegs sein. Auch intergenerativ, also in allen Bevölkerungsgruppen.“

[Angela Klier geht eine Straße entlang. Man sieht sie von hinten.]

[Thomas Mücke, der Leiter der Organisation „Violence Prevention Network“ aus Berlin sitzt in einem Korbstuhl und spricht.]

Thomas Mücke:

„Für uns war „Demokratie leben!“ sehr wichtig gewesen, weil unsere Kernkompetenz liegt ja darin gerade extremistisch gefährdete junge Menschen versuchen anzusprechen und sie aus dem Extremismus zu lösen.“

[Thomas Mücke sitzt am Schreibtisch, telefoniert am Handy und blättert durch Unterlagen.]

[Prof. Dr. Andreas Zick geht an einem Gebäude mit hohen Fensterscheiben vorbei.]

[Prof. Dr. Andreas Zick spricht.]

Prof. Dr. Andreas Zick:

„So wie „Demokratie leben!“ konzipiert ist, ist Demokratie auch die Herstellung von Zivilgesellschaft.“

[Susanna Steinbach sitzt auf den Stufen eines alten, mit Graffiti beschmierten Industriegebäudes und telefoniert.]

[Susanna Steinbach spricht.]

Susanna Steinbach:

„Unsere Gesellschaft hat von „Demokratie leben!“ eine starke Zivilgesellschaft, viele engagierte Akteure, viele Menschen, die sich für Vielfalt, für Pluralität, für eine demokratische Gesellschaft einsetzen wollen. Und tatsächlich interessierte junge Menschen.“

[Michel Abdollahi steht am Geländer an den Hamburger Landungsbrücken.]

[Michel Abdollahi schaut in die Ferne.]

[Michel Abdollahi spricht.]

Michel Abdollahi:

„Das, was ich bisher gesehen habe in dem Programm „Demokratie leben!“: Es wirkt.“

[Thomas Mücke steht vor einem Holzhaus und spricht am Telefon.]

[Thomas Mücke spricht.]

Thomas Mücke:

„Es ist die Strategie der tausend Nadelstiche, die gemacht wird. Indem ich versuche, möglichst viele Menschen zu erreichen, um so dem Extremismus seinen Boden zu entziehen.“

[Thomas Mücke geht durch einen Garten.]

[Prof. Dr. Rita Süssmuth und ihre Mitarbeiterin sind auf der Straße und lächeln in die Kamera.]

[Prof. Dr. Rita Süssmuth spricht.]

Prof. Dr. Rita Süssmuth:

„Mir ist ganz wichtig, dass wir dieses Programm weiterentwickeln und darauf achten, dass es Breitenwirkung hat und Tiefenwirkung hat.“

[Prof. Dr. Rita Süssmuth und ihre Mitarbeiterin gehen eine Straße hinunter. Man sieht sie von hinten.]

[Klaus-Dietrich Janke dreht sich auf dem Gefängnishof um und blickt in die Ferne.]

[Klaus-Dietrich Janke spricht.]

Klaus-Dietrich Janke:

„Das Programm „Demokratie leben!“ ist einfach ein Aufruf, über die Demokratie nachzudenken, selber Initiative zu entwickeln. Ein Teil dieses Programms, „Demokratie leben!“ zu sein.“

[Klaus-Dietrich Janke geht über das Gefängnisgelände mit einem hohen Zaun.]

[Prof. Dr. Rita Süssmuth spricht.]

Prof. Dr. Rita Süssmuth:

„Es bedarf der Menschen, die Feuer für das Demokratische haben.“

[Outro: Logo „Demokratie leben!“]

[Logo Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]