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„Demokratie leben!“ – Imagefilm

Volltext-Alternative zum Video:

Sprecher:

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ steht für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander. Menschen engagieren sich unter anderem in lokalen Partnerschaften für Demokratie, in Landes-Demokratiezentren und in verschiedenen Modellprojekten.

Moritz Keppler (Projektmitarbeiter „Respekt für Vielfalt – Gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit“):

Ich engagiere mich in einem Rechtsextremismus-Präventionsprojekt, weil ich glaube, dass wir uns ehrlich den Bedrohungen und Gefahren, die es in unserer Gesellschaft gibt, stellen müssen.

Lisa Hempel (Projektleiterin, LidiceHaus – Fachstelle Rechtsextremismus und Familie):

Also meine Motivation, mich intensiv auseinanderzusetzen mit Rechtsextremismus basiert, glaube ich, auf der grundlegenden Frage: „In was für einer Gesellschaft will ich eigentlich leben?“ und ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, wo Menschen aufgrund von ihnen zugeschriebenen Merkmalen unterschiedlich behandelt werden.

Abdel Amine Mohammed (Projektreferent, Opferperspektive e. V.):

Diskriminierung die Stirn zu bieten, bedeutet für mich ein Stück weit das Leben der Betroffenen ein wenig leichter zu machen, zu gestalten.

Fatima Hartmann (Teamerin):

Ich liebe die Demokratie, ich liebe, dass ich sagen darf, was ich denke. Ich möchte dafür dastehen und alles dafür tun, damit diese Demokratie erhalten bleibt. Dass wir als freie Menschen hier leben dürfen.

Gianni Jovanović (Teamer):

Eine Demokratie ist dann für mich lebenswert, wenn jeder und jede, egal ob sie aus der queeren Community kommt, ob es Menschen mit Behinderung sind, ob es intersexuelle, transsexuelle Menschen sind und es Menschen aus der Norm sind, dass man tatsächlich gemeinsam die Säulen der Demokratie mitgestaltet.

Anna Lampert (Bildungsreferentin, Anti-Diskriminierungsarbeit Forum der Kulturen Stuttgart e. V.):

Ich engagiere mich für Demokratie, weil Demokratie und vor allem eine demokratische Grundhaltung in unserer Gesellschaft einfach nicht für selbstverständlich genommen werden kann. Das ist etwas, für das man sich immer wieder und für immer einsetzen muss. Das ist ein ganz ganz wichtiger Wert in unserer Gesellschaft, und man muss Demokratie, glaube ich, immer wieder lernen und immer wieder neu verhandeln.

Tshamala Schweizer (AfroKids e. V.):

Der Hauptanliegen ist, dass die Gesellschaft erkennen muss, die Welt ist nicht nur aus einer Hautfarbe oder Religion oder auch einer Herkunft. Die Gesellschaft soll auch lernen, nicht nur eine Herkunft zu favorisieren.

Dr. Reiner Becker (Leiter Landesdemokratiezentrum Hessen):

Was ich für mein eigenes Engagement oder für mein Leben mitnehme ist das, was wir heute hier auch ein Stück erleben. Es ist für mich ein unglaublicher Reichtum mit vielen, vielen Menschen zusammenarbeiten zu können, mich mit anderen zusammenzutun und eine Offenheit zu haben, dass neue Dinge passieren können und ich ein Teil davon sein kann.

Anja Demme (Projektleiterin, KinderStärken e. V.):

Ich engagiere mich für Demokratie, weil es ein Grundelement des menschlichen Zusammenlebens ist.

Jasmin Blume (Schülerin):

Weil ich es mag, mich zu politisch zu engagieren, weil ich merke, dass man gemeinsam was schafft und man so der älteren Generation auch zeigen konnte, dass die Jugendlichen nun mal nicht nur vorm PC sitzen und sich keine Gedanken machen, wie es in Seehausen aussieht. Sondern das komplette Gegenteil.

Jochen Kramer (Projektleiter „Andrej ist anders und Selma liebt Sandra“):

Wieso ich gerne bei „Demokratie leben!“ mitarbeite, ist, dass ich mich auch einsetzen will für eine teilhabegerechtere Gesellschaft, wo alle Menschen die gleichen Privilegien und Rechte haben.

 

Stefan Bosse (Oberbürgermeister Kaufbeuren):

Und „Demokratie leben!“ ist für uns ein wichtiges Projekt, mit dem wir versuchen präventiv zu handeln, die Menschen einzubinden, Toleranz und Demokratieerziehung nach vorne zu bringen.

 

Michael Schaffhauser (Koordinierungsstelle Partnerschaft für Demokratie Saale-Holzland-Kreis):

Ich glaube, dass „Demokratie leben!“ ein wichtiger Rückhalt in der Fläche ist und für den ländlichen Raum ganz hervorragend geeignet, um immer wieder Leute mitzunehmen. Der Rückhalt, den das Programm braucht, liegt vor allen Dingen darin, dass es eine klare Haltung vermitteln muss und das bedeutet, dass man nicht ein schematisches Denken hat, wie Projekte funktionieren, sondern vielerlei Möglichkeiten entwickelt.

 

Lotte Hagel (Schülerin):

Meine persönliche Motivation, mich in der Schule oder generell in meinen Leben für solche Themen zu engagieren ist, dass ich will, dass alle Menschen wenigstens die Möglichkeit haben zu wissen, was alles existiert und was alles existieren kann, damit sie dann erst ein Urteil fällen darüber, was sie gut oder was sie schlecht finden.

 

Giuseppina Lettieri (Projektleiterin „Diversity Box“):

Ich engagiere mich für „Demokratie leben!“, weil ich es wichtig finde, Jugendliche eben auch dahingehend zu fördern, dass sexuelle und geschlechtliche Vielfalt eben auch eine wichtige Facette ist für viele Menschen, die eben in dieser Gesellschaft und dieser Demokratie genauso frei leben möchten wie heterosexuelle Menschen.

 

Dr. Götz Nordbruch, Co-Vorsitzender ufuq.de):

Also wir haben diesen Verein 2007 gegründet mit dem Namen Ufuq. Also da geht es um Horizont. Also die Idee war, wirklich diese Normalität von muslimischen Jugendkulturen in den Mittelpunkt zu stellen. Und wenn man das im Kleinen schafft, dann ist das glaube ich schon mal viel wert.

 

Yakov Yosef Harety (Rabbi):

Also nochmal, wir sind alle Menschen, Ebenbild von Gott geschaffen. Alle, egal wer jetzt, Juden, Moslems und Christen und deswegen müssen wir diese Welt zusammen auch versuchen zu leben mit Respekt und Toleranz.

 

Jörg Geschke (Lehrer):

Ich möchte gerne auch diesen Kindern möglichst viel Teilhabe ermöglichen. Und da sind wir schon beim Demokratiethema, gerade denen muss sehr deutlich gemacht werden, wie wichtig auch ihre Stimme ist, wie wichtig auch wir sie nehmen.

 

Franziska Schramm (Projektleiterin „Welcome to my library“):

In erster Linie geht es natürlich darum, dass alle Kinder auf Augenhöhe in Erscheinung treten, dass Kinder aktiv sind, dass sie nicht permanent ausgegrenzt werden, dass sie in einer selbstverantwortlichen Position abgebildet werden, dass versucht wird, Stereotype und Pauschalisierungen einfach zu umgehen, dass einfach Kinder in ihrer Lebenswelt verschiedenartig dargestellt werden.

 

Maren (Schülerin – Besucherin der Gedenkstätte Hohenschönhausen):

Und ich persönlich denke, es ist schon wichtig, sich eine eigene Meinung zu bilden und zu sehen, okay, es gibt Probleme in der Demokratie. Aber ich glaube, dass wenn man immer nur gegen etwas ist, dass das nichts bringt. Und, dass wenn man immer nur gegen Dinge demonstriert aber keine anderen Vorschläge, keine besseren Vorschläge in den bestehenden Rahmen bringt, dass das irgendwie auch nicht so konstruktiv ist.

 

Mark Sauer (Miteinander leben e.V):

Also für mich ist Demokratie, in einer Demokratie zu leben, so von all den Gesellschafts- und Regierungsformen, natürlich das Schönste, weil ich kann hier als freier Mensch leben. Man hat einfach dieses Privileg der Freiheit. Und das, finde ich, ist einfach ganz enorm.

 

Andreas Barthel (Erfurter Medienlabor):

Ich engagiere mich für "Demokratie leben!", weil ich schon glaube, dass man in der Demokratie wirklich gut auch leben kann, mit vielen Beteiligungsmöglichkeiten, mit vielen Möglichkeiten, Sachen zu wuppen und anzustoßen und mit Leuten in Diskussion zu kommen und sich selbst weiter zu entwickeln.

 

Marcus Reinert (Projektreferent, Opferperspektive e. V.):

Wir wollen dazu beitragen, dass es in der Gesellschaft sowas wie Chancengleichheit und Gleichbehandlung gibt.

 

Sprecher:

„Demokratie leben!“ ist so bunt wie unsere Gesellschaft. Engagement für unsere Demokratie ist in vielen Bereichen und auf verschiedenen Wegen möglich. Gestalten Sie mit, leisten Sie einen Beitrag, um unsere Demokratie vielfältiger zu machen.