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„Wir alle sind Deutschland“ – Auftaktkonferenz des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

26.02.2015

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hatte die Programmpartner für den 25. Februar 2015 nach Berlin eingeladen, um über das Engagement gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Salafismus zu diskutieren. Die geförderten Projekte erhielten hierbei die Gelegenheit, sich kennenzulernen und über ihre Vorhaben auszutauschen.

Auftaktveranstaltung zum Bundesprogramm "Demokratie leben!", Quelle: Thomas Imo/photothek
Auftaktveranstaltung zum Bundesprogramm "Demokratie leben!", Bildnachweis: Thomas Imo/photothek
Auftaktveranstaltung zum Bundesprogramm "Demokratie leben!", Bildnachweis: Thomas Imo/photothek
Auftaktveranstaltung zum Bundesprogramm "Demokratie leben!", Bildnachweis: Thomas Imo/photothek

„Wir alle sind Deutschland“ – mit diesen Worten hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 25. Februar die Auftaktkonferenz zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in Berlin eröffnet. Dort kamen erstmals Vertreterinnen und Vertreter aller Programmpartner zum gegenseitigen Austausch zusammen.
Mit dem Bundesprogramm und 40,5 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im laufenden Jahr in Kommunen, Ländern und auf Bundesebene ziviles Engagement gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit sowie präventive Maßnahmen im Bereich Islamismus und Salafismus.

„Die Auseinandersetzung mit radikalen und gewaltorientierten Bewegungen ist aber nur eine Seite des Bundesprogramms“, sagte Manuela Schwesig. „Auf der anderen Seite möchten wir die Demokratie stärken und in der Bevölkerung Akzeptanz für ein Deutschland der Vielfalt herstellen.“

In ihrer Rede betonte die Bundesfamilienministerin: „Gewaltbereite Gruppen sind ein Fall für die Sicherheitsbehörden. Aber wir brauchen auch gesellschaftspolitische Antworten. Jede und jeder ist gefordert, die Demokratie zu verteidigen“, forderte Manuela Schwesig. Eine aktuelle Studie zeige, dass vier von zehn Befragten mit der in Deutschland praktizierten Demokratie unzufrieden sind. Nach ihrer Rede diskutierte die Ministerin mit den Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Initiativen, die sich in der Demokratiearbeit engagieren, über deren Selbstverständnis und deren Alltagserfahrungen mit Benachteiligungen.

Im Anschluss fanden sich die geförderten Projekte in themen­spezifischen Arbeitsgruppen zusammen und diskutierten über aktuelle Herausforderungen und innovative methodische Ansätze in der Präventionsarbeit.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten auf Twitter unter dem Hashtag  #demokratieleben ihre Eindrücke vom Tag mitteilen. Eine Auswahl der Tweets finden Sie in unserer Bildergalerie.

Rede von Bundesfamilienministerin Schwesig

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